....nur noch fünf Stunden - hach ich freue mich !
30. März 2010
29. März 2010
Kuchen im Glas
Koffer holen - Koffer lüften - Kleider auswählen - im www nach dem Urlaubswetter schauen - Kleiderauswahl ändern - Lieblingsteile nochmal waschen, trocknen und bügeln - immer wieder schauen ob das Pickerl wirklich noch an der Magentwand hängt - Akkus laden - im www nach dem Urlaubswetter schauen - Kleiderauswahl nochmals ändern - Mottenkuscheltier nochmals waschen - Urlaubsbücherauswahl der Kinder dezimieren (kann man fast wörtlich nehmen) - beim Optiker anrufen um kaputte Linse ganz schnell ersetzen zu lassen - Eßzimmer in chaotischen Zustand versetzen - freuen, freuen, freuen ...... und mir gelingt es dieses Mal wirklich nicht allzu hektisch zu werden und mit den Kindern den ersten Ferientag zu genießen - wir haben heute viel gelacht und auch gearbeitet ..... und wir haben uns für das Osterfrühstück im Urlaub etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Kuchen im Glas, den können wir mitnehem - eine liebe Arbeitskollegin hat mich auf die Idee gebracht, weil ich so viele Gläser habe.
Er ist ganz toll geworden unser Kuchen ( das erste Glas haben wir schon verputzt, wir wollten alle mal probieren).
Ich finde Glaskuchen wirklich fantastisch und werde, wenn wir wieder zu Hause sind, einige Gläser auf Vorrat backen - zum Nachmittagsexpresso oder einfach mal so für die Kinder statt anderem Süßkram.
Kuchen im Glas, den können wir mitnehem - eine liebe Arbeitskollegin hat mich auf die Idee gebracht, weil ich so viele Gläser habe.
Er ist ganz toll geworden unser Kuchen ( das erste Glas haben wir schon verputzt, wir wollten alle mal probieren).
Ich finde Glaskuchen wirklich fantastisch und werde, wenn wir wieder zu Hause sind, einige Gläser auf Vorrat backen - zum Nachmittagsexpresso oder einfach mal so für die Kinder statt anderem Süßkram.
26. März 2010
Frühlingswerwachen - Kindererwachen .....
....oder doch nur der ersehnte Ferienbeginn???
Heute ist er - der letzte Schultag vor den Osterferien - alles in allem ein bißchen hektisch - sonst ähnliches Proceredere wie beinahe jeden Tag.
Doch heute ist alles doch ein bißchen anders - vielleicht sind das meine Frühlingsgefühle, die mich das glauben lassen?
Heute scheinen die Kinder ungemein verständig - es herrschte gegenseitige Rücksichtnahme - fast wähnte ich mich noch im Traum. Die gute Laune der beiden war merkbar - liegt es wirklich nur am letzten Schultag?
Hat sich gestern ein pubertierender Sohn nur Nacht verabschiedet, habe ich heute das Gefühl einen jungen Mann vor mir zu haben - auch die tiefe Stimme, mit der er sich heute zur Schule verabschiedete passte dazu.
Auch das Mottenkind war einfach nur fröhlich und bestens gelaunt, obwohl sie sich heute noch in einer Geschichtsarbeit über die Ägypter beweisen muss.
Heute ist ein Tag, da läuft mir das Herz fast über vor Mutterglück - schön ist das - einfach nur schön!
Ich wünsche allen hier Mitlesenden einen tollen Auftakt für das kommende Wochenende!
Heute ist er - der letzte Schultag vor den Osterferien - alles in allem ein bißchen hektisch - sonst ähnliches Proceredere wie beinahe jeden Tag.
Doch heute ist alles doch ein bißchen anders - vielleicht sind das meine Frühlingsgefühle, die mich das glauben lassen?
Heute scheinen die Kinder ungemein verständig - es herrschte gegenseitige Rücksichtnahme - fast wähnte ich mich noch im Traum. Die gute Laune der beiden war merkbar - liegt es wirklich nur am letzten Schultag?
Hat sich gestern ein pubertierender Sohn nur Nacht verabschiedet, habe ich heute das Gefühl einen jungen Mann vor mir zu haben - auch die tiefe Stimme, mit der er sich heute zur Schule verabschiedete passte dazu.
Auch das Mottenkind war einfach nur fröhlich und bestens gelaunt, obwohl sie sich heute noch in einer Geschichtsarbeit über die Ägypter beweisen muss.
Heute ist ein Tag, da läuft mir das Herz fast über vor Mutterglück - schön ist das - einfach nur schön!
Ich wünsche allen hier Mitlesenden einen tollen Auftakt für das kommende Wochenende!
22. März 2010
Feriengedanken
Einschließlich heute sind es noch 5 Tage ..........
- 5 x fragen 'Habt ihr Hausaufgaben auf?'
- 4 x klingelt der Wecker noch um 6.00 (dumm nur, dass ich im Anschluss Frühdienst habe)
- 4x Pausenbrote machen
- 4x Ermahnungen 'Hast du dein Pausebrot und Trinken eingepackt'
- 4x antreiben mit den Worten 'Bitte Krümel und Motte nicht trödeln - auf geht's'
- 4x androhen 'Wenn ihr den Bus verpasst - ich fahre Euch nicht!'
- 4x aus dem Badfenster den Kindern hinterherwinken
- 4x motivieren 'Das schafft ihr noch - es sind nur noch 4 Tage, dann sind Ferien'
- 4x fragen 'Habt ihr an alles gedacht - sind die Sportsachen (ersetzbar durch *) dabei?'
- 4x Daumen drücken und gute Gedanken schicken für Arbeiten die noch geschrieben werden
- 3x nerven 'Ist die Schultasche gepackt?'
- 3x ein Kind von der Schule holen, weil erst Stunden später ein Bus fährt
- 3x vorangekündigtes Geld mitgeben für Kopien - Ausflüge - WTG
- 3x noch Sportsachen waschen
- 1x einmal für einen Tagesausflug Proviant verpacken (4 Stunden Busfahrzeit machen hungrig)
* Trompete - Handarbeitsachen - Schürze - Notenmappe - zu unterschreibende Zettel - Geld - Busfahrkarte .......
.....habe ich eigentlich schon einmal geschrieben, dass ich mich auf die Ferien freue!!!!
Das was ich hier mit einem Augenzwinkern geschrieben habe, wird sich sicherlich so, oder ähnlich in den meisten Familien mit Kindern abspielen/abspulen (welch eine Wortspielerei!).
Manchmal wünschte ich mir bei mir weniger Automatismen, dafür etwas mehr Gelassenheit und Vertrauen in meine Kinder - das fällt mir nicht so leicht, wie ich es mir wünsche. Ich finde darum die Ferien für mich auch sehr nützlich, ich gewinne Gelassenheit zurück - bin nach den Ferien nicht mehr im festen Fahrwasser der Gewohnheiten gefangen - bin lockerer und entspannter. Ich genieße die Zeit mit den Kindern, mit ihnen Dinge gemeinsam zu machen - lesen - Ausflüge - spielen - aufräumen - diskutieren - faulenzen - frühstücken - kochen - einfach nur Quatsch ..........und ich genieße es auch die Kinder unbeschwert zu sehen, ohne den Druck, den die Schule manchmal ausübt!
Als die Kinder noch im Kindergarten waren, konnte ich die Schulkindmütter nie verstehen, die sich auf die Ferien freuten - nun kann ich es.
- 5 x fragen 'Habt ihr Hausaufgaben auf?'
- 4 x klingelt der Wecker noch um 6.00 (dumm nur, dass ich im Anschluss Frühdienst habe)
- 4x Pausenbrote machen
- 4x Ermahnungen 'Hast du dein Pausebrot und Trinken eingepackt'
- 4x antreiben mit den Worten 'Bitte Krümel und Motte nicht trödeln - auf geht's'
- 4x androhen 'Wenn ihr den Bus verpasst - ich fahre Euch nicht!'
- 4x aus dem Badfenster den Kindern hinterherwinken
- 4x motivieren 'Das schafft ihr noch - es sind nur noch 4 Tage, dann sind Ferien'
- 4x fragen 'Habt ihr an alles gedacht - sind die Sportsachen (ersetzbar durch *) dabei?'
- 4x Daumen drücken und gute Gedanken schicken für Arbeiten die noch geschrieben werden
- 3x nerven 'Ist die Schultasche gepackt?'
- 3x ein Kind von der Schule holen, weil erst Stunden später ein Bus fährt
- 3x vorangekündigtes Geld mitgeben für Kopien - Ausflüge - WTG
- 3x noch Sportsachen waschen
- 1x einmal für einen Tagesausflug Proviant verpacken (4 Stunden Busfahrzeit machen hungrig)
* Trompete - Handarbeitsachen - Schürze - Notenmappe - zu unterschreibende Zettel - Geld - Busfahrkarte .......
.....habe ich eigentlich schon einmal geschrieben, dass ich mich auf die Ferien freue!!!!
Das was ich hier mit einem Augenzwinkern geschrieben habe, wird sich sicherlich so, oder ähnlich in den meisten Familien mit Kindern abspielen/abspulen (welch eine Wortspielerei!).
Manchmal wünschte ich mir bei mir weniger Automatismen, dafür etwas mehr Gelassenheit und Vertrauen in meine Kinder - das fällt mir nicht so leicht, wie ich es mir wünsche. Ich finde darum die Ferien für mich auch sehr nützlich, ich gewinne Gelassenheit zurück - bin nach den Ferien nicht mehr im festen Fahrwasser der Gewohnheiten gefangen - bin lockerer und entspannter. Ich genieße die Zeit mit den Kindern, mit ihnen Dinge gemeinsam zu machen - lesen - Ausflüge - spielen - aufräumen - diskutieren - faulenzen - frühstücken - kochen - einfach nur Quatsch ..........und ich genieße es auch die Kinder unbeschwert zu sehen, ohne den Druck, den die Schule manchmal ausübt!
Als die Kinder noch im Kindergarten waren, konnte ich die Schulkindmütter nie verstehen, die sich auf die Ferien freuten - nun kann ich es.
20. März 2010
Rama dama
....und für alle die des bayerischen Dialektes nicht mächtig sind - 'räumen tun wir'
Heute ist in unserem Landkreis 'Rama dama'. Ich denke diese Aktion gibt es unter anderem Namen sicherlich schon im ganzen Land. Hier bei uns im Dorf ist es so, dass die Jugendfeuerwehr loszieht und die Straßenränder, Fahrrad- und Waldwege von Unrat und Müll befreit.
Wir wohnen in einem recht kleinen Landkreis von ca. 715km². Im letzten Jahr wurden hier von Jugenfeuerwehren und THW-Kindern und anderen Freiwilligen 25 Tonnen Müll gesammelt. Der Sammelzeitraum ist jedes Jahr von 9.00 - ca. 13.00 Uhr.
Im letzten Jahr hat die Gruppe vom Krümelkerlchen ein Altölfass in einem Biotop gesichtet - das wird dann aber selbstverständlich von Profis entfernt.
Auf der einen Seite freue ich mich sehr über solche Aktionen, andererseits macht es mich sehr traurig und nachdenklich, dass wir Aufräumtage benötigen. Eines ist auf alle Fälle sicher - die Kinder und Jugendliche, die hier mitsammeln, bekommen ein anderes - ein besseres Gefühl für unsere Umwelt.
Nachtrag:
Heute gab es keine größeren Umweltkatastrophen - 'nur' Autoreifen, und diese waren reichlich zu finden ....................
Es macht mich richtig wütend - wie kleingeistig sind solche Menschen? Ich verstehe es einfach nicht!
Heute ist in unserem Landkreis 'Rama dama'. Ich denke diese Aktion gibt es unter anderem Namen sicherlich schon im ganzen Land. Hier bei uns im Dorf ist es so, dass die Jugendfeuerwehr loszieht und die Straßenränder, Fahrrad- und Waldwege von Unrat und Müll befreit.
Wir wohnen in einem recht kleinen Landkreis von ca. 715km². Im letzten Jahr wurden hier von Jugenfeuerwehren und THW-Kindern und anderen Freiwilligen 25 Tonnen Müll gesammelt. Der Sammelzeitraum ist jedes Jahr von 9.00 - ca. 13.00 Uhr.
Im letzten Jahr hat die Gruppe vom Krümelkerlchen ein Altölfass in einem Biotop gesichtet - das wird dann aber selbstverständlich von Profis entfernt.
Auf der einen Seite freue ich mich sehr über solche Aktionen, andererseits macht es mich sehr traurig und nachdenklich, dass wir Aufräumtage benötigen. Eines ist auf alle Fälle sicher - die Kinder und Jugendliche, die hier mitsammeln, bekommen ein anderes - ein besseres Gefühl für unsere Umwelt.
Nachtrag:
Heute gab es keine größeren Umweltkatastrophen - 'nur' Autoreifen, und diese waren reichlich zu finden ....................
Es macht mich richtig wütend - wie kleingeistig sind solche Menschen? Ich verstehe es einfach nicht!
19. März 2010
glückliche Hühner
Wir haben weiße Hühner und braune Hühner - ich denke aber vor allem haben wir glückliche Hühner, denn sie können soviel und solange hinaus wie sie wollen (nachts müssen sie im Stall schlafen) - sie haben einen großen Freilauf und wenn sie nicht in Richtung Salatgarten spazieren, dürfen sie sich auch auf der Wiese austoben. Die Mädels haben immer einen schicken Hahn, der sich rührend um sie kümmert ;-) und der kein großer Kräher ist (wenn ich da an den Vorgänger denke - oh je)

...blond schwarz rosa ist es,das neue Huhn im Gehege. Es entdeckt gerade die Vorliebe für die federigen Kolleginnen - ob das wohl an den Büchern liegt, die sie gerade liest?
Seit kurzem haben sie auch noch ein Oberhuhn dazubekommen!

...blond schwarz rosa ist es,das neue Huhn im Gehege. Es entdeckt gerade die Vorliebe für die federigen Kolleginnen - ob das wohl an den Büchern liegt, die sie gerade liest?
Einen schönen Start ins Wochenende wünsch ich Euch!
18. März 2010
Vorfreude
15. März 2010
...schöne Maid
Spätnachmittag im Hause Krümel und Motte.
Ich stehe gerade unter der Dusche und will mich warmduschen (ja - heute bin ich eine Warmduscherin, weil ich durchgefroren bin ) da schaut mein Krümelkerlchen bestens gelaunt um die Ecke ins Bad .....
"Schöne Maid hast du mal 'nen frischen Pulli für mich" sprachs schnappte sich das gerade getrocknete Lieblingssweatshirt von der Handtuchheizung und verschwand.
Nun frage ich mich allen Ernstes
- soll ich den Frechling rügen?
- soll ich mich sorgen, was sein Frauengeschmack betrifft?
- sollte ich ihm besser die alte deutsche Sprache näherbringen?
- steht er vielleicht heimlich auf deutsche Schlagersänger mit weißblonden Haaren und dunkler Sonnenbrille?
...ich habe mich dafür entschieden zu bloggen - so entlocke ich vielleicht irgendjemand ein Lächeln - auf alle Fälle wünsche ich all denjenigen, die hier lesen eine gute Nacht!
Ich stehe gerade unter der Dusche und will mich warmduschen (ja - heute bin ich eine Warmduscherin, weil ich durchgefroren bin ) da schaut mein Krümelkerlchen bestens gelaunt um die Ecke ins Bad .....
"Schöne Maid hast du mal 'nen frischen Pulli für mich" sprachs schnappte sich das gerade getrocknete Lieblingssweatshirt von der Handtuchheizung und verschwand.
Nun frage ich mich allen Ernstes
- soll ich den Frechling rügen?
- soll ich mich sorgen, was sein Frauengeschmack betrifft?
- sollte ich ihm besser die alte deutsche Sprache näherbringen?
- steht er vielleicht heimlich auf deutsche Schlagersänger mit weißblonden Haaren und dunkler Sonnenbrille?
...ich habe mich dafür entschieden zu bloggen - so entlocke ich vielleicht irgendjemand ein Lächeln - auf alle Fälle wünsche ich all denjenigen, die hier lesen eine gute Nacht!
12. März 2010
fassungslos
..... und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus - flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

Diese Zeilen aus Joseph von Eichendorfs Gedicht fielen mir ein, als ich nach diesem Bild auf meinem PC suchte.
Du wurdest gerufen - zu einem Zeitpunkt wo niemand mehr damit rechnete. Es wird nun keine Gespräche mehr über den Gartenzaun geben - keine Blumen, Gurken, Tomaten und Beeren werden mehr getauscht werden - aber wir werden, so hoffe ich wunderschöne Sonnenblumen haben, die aus den Samen wachsen werden, die ich von Dir bekommen habe. Und sie werden mich an Dich erinnern - und wahrscheinlich werde ich lächeln dabei!
11. März 2010
Der Winter.....
kann auch im März noch seine schönen Seiten haben, denn dies ist kein vereister Bienenstock - NEIN - das ist das Motten-Iglu (da passt man wirklich mit zwei Freundinnen hinein)

...bei näherem Hinsehen (und nach reiflicher Überlegung den Mottenbruder mal Architektur studieren zu lassen) kann man auch eine Plexiglasscheibe erkennen (selbstverständlich auf der Nordseite, wegen der Sonneneinstrahlung) - hier geht es vornehm zu ;-)

der Blick durch das Fensterchen hinaus

Blick aus dem Eingang

...so schön - und so viel Platz

...was ich mit den Bildern aber wirklich aussagen möchte - ich freue mich so unglaublich, dass es uns gut geht, das wir als Familie Zeit füreinander haben, das wir in einer herrlichen Umgebung wohnen dürfen, das niemand ernsthaft krank ist - für mich heute einfach mal ein Grund
zu sagen bzw. zu schreiben

...bei näherem Hinsehen (und nach reiflicher Überlegung den Mottenbruder mal Architektur studieren zu lassen) kann man auch eine Plexiglasscheibe erkennen (selbstverständlich auf der Nordseite, wegen der Sonneneinstrahlung) - hier geht es vornehm zu ;-)

der Blick durch das Fensterchen hinaus

Blick aus dem Eingang

...so schön - und so viel Platz

...was ich mit den Bildern aber wirklich aussagen möchte - ich freue mich so unglaublich, dass es uns gut geht, das wir als Familie Zeit füreinander haben, das wir in einer herrlichen Umgebung wohnen dürfen, das niemand ernsthaft krank ist - für mich heute einfach mal ein Grund
D A N K E
zu sagen bzw. zu schreiben
9. März 2010
eine Ära geht zu Ende

Meine 'Schwestertante' ist in der letzten Woche verstorben. Schwestertante bedeutet - sie war meine Großtante und Klosterschwester.
Ich gebe zu - oft habe ich diese Klostergemeinschaften belächelt, etwas von oben herab betrachtet - altmodisch abgestempelt.
Ich habe in meiner Kindheit und Jugend einen recht zwanglosen Umgang mit Nonnen gelernt, da sie ihren Heimaturlaub oft bei meinen Großeltern verbrachten, und ich nicht nur die schwarzen frommen Frauen in ihnen gesehen habe, sondern auch den Menschen der dahinter steckt kennen lernen durfte. Es gab Spieleabende, lustige Runden, witzige Situationen und natürlich auch Zeiten der Besinnung und des Gebetes.
Ich habe viel von ihr gelernt, denn sie war Handarbeitslehrerin.
Sie hat Spuren in meinem Leben hinterlassen - sichtbare und unsichtbare - die unsichtbaren im Herzen, werde ich hüten und die Sichtbaren werden uns wohl noch einige Jahre Freude bereiten. So hat sie zum Beispiel die Kerze für unsere Hochzeit gestaltet - wunder wunder wunderschön - so genau passend zu uns und unserem Thema. Mit viel Aufwand und Liebe aus handgeknetetem Wachs, mit zwei Dochten - eine ähnliche hat sie einmal zu einer Bischofsweihe gestaltet. Aber ich merke - ich schweife ab ....
Gestern nun war Ihre Beisetzung - und natürlich waren viele Nonnen dabei - und da dachte ich spontan 'Eine Ära geht zu Ende'. Es gab dort nicht eine einzige wirklich junge Schwester. Ist Religion out - waren es wirklich nur die schlechten Zeiten, die vor vielen Jahren Frauen bewegten ins Kloster zu gehen ........... dies sind Gedanken, die mich seit gestern beschäftigen.
Ich stelle auch fest, dass ich wieder einmal voller Vorurteile war - ich dachte vor dem Gottesdienst 'Da werden sicher wieder die Uraltlieder gesungen' ......... weit gefehlt, es war ein Gottesdienst mit modernen Liedern, die mir, wie auch der Gottesdienst sehr gefallen haben.
7. März 2010
Die 13 Monate - März
Der März
Sonne lag krank im Bett.
Sitzt nun am Ofen.
Liest, was gewesen ist.
Liest Katastrophen.
Springflut und Havarie,
Sturm und Lawinen, -
gibt es denn niemals Ruh
drunten bei ihnen.
Schaut den Kalender an.
Steht drauf: " Es werde!"
Greift nach dem Opernglas.
Blickt auf die Erde.
Schnee vom vergangenen Jahr
blieb nicht der gleiche.
Liegt wie ein Bettbezug
klein auf der Bleiche.
Winter macht Inventur.
Will sich verändern.
Schrieb auf ein Angebot
aus anderen Ländern.
Mustert im Fortgehn noch
Weiden und Erlen.
Kätzchen blühn silbergrau.
Schimmern wie Perlen.
In Baum und Krume regt
sich's allenthalben.
Radio meldet schon
Störche und Schwalben.
Schneeglöckchen ahnen nun,
was sie bedeuten.
Wenn Du die Augen schließt,
hörst Du sie läuten.
Erich Kästner
Wenn man sich Herrn Kästners Zeilen einmal genau anschaut passt einfach so vieles im Moment ......... unglaublich - eigentlich
6. März 2010
einfach nur genial
Am Donnerstag war der Tag, dem wir alle mit Spannung entgegenfieberten - und er war einfach nur genial - super- aufregend - schön .......... wir alle finden keine passenden Worte dafür.
Auch für mich als Mutter war es spannend zu sehen, wie sich mein 13-jähriger Pubertist auf einmal veränderte - plötzlich hatte ich einen jungen Erwachsenen vor mir - und dazu trug nicht nur der schwarze Anzug bei.
Es war ein wirklich erstklassiges Programm (und jetzt bedauere ich es sehr, dass wir keinen Scanner besitzen, und ich das Programm nicht einfach einscannen kann). Es war schon fast professionell wie die Big Band spielte und auf einmal hatte das Publikum Soul im Blut.
Herr Williams führe mit einer Lockerheit durch das Programm, so dass es einfach nur Spaß machte zuzuhören. 2 Mädchen sangen Respect von Otis Redding und Aretha Franklin - spätestens da war die Gänsehaut vorprogrammiert.
Ich bin immer noch voller Musik und Leroy Brown ist ein Ohrwurm, den ich nicht so recht loswerde.
Es ergab sich auch ein persönliches Gespräch mit ihm, und ich konnte ihn als Menschen mit einer unglaublich positiven Ausstrahlung kennen lernen.
Dabei entstand unter anderem dieses Bild
Auch für mich als Mutter war es spannend zu sehen, wie sich mein 13-jähriger Pubertist auf einmal veränderte - plötzlich hatte ich einen jungen Erwachsenen vor mir - und dazu trug nicht nur der schwarze Anzug bei.
Es war ein wirklich erstklassiges Programm (und jetzt bedauere ich es sehr, dass wir keinen Scanner besitzen, und ich das Programm nicht einfach einscannen kann). Es war schon fast professionell wie die Big Band spielte und auf einmal hatte das Publikum Soul im Blut.
Herr Williams führe mit einer Lockerheit durch das Programm, so dass es einfach nur Spaß machte zuzuhören. 2 Mädchen sangen Respect von Otis Redding und Aretha Franklin - spätestens da war die Gänsehaut vorprogrammiert.
Ich bin immer noch voller Musik und Leroy Brown ist ein Ohrwurm, den ich nicht so recht loswerde.
Es ergab sich auch ein persönliches Gespräch mit ihm, und ich konnte ihn als Menschen mit einer unglaublich positiven Ausstrahlung kennen lernen.
Dabei entstand unter anderem dieses Bild
4. März 2010
ich habe Freude im Herzen

Heute ist der 'große' Tag von meinem Sohn, und ich kann gar nicht beschreiben wie sehr ich mich für ihn mitfreue.
Ich habe ihn gestern zu Generalprobe (heute sagt man wohl Sound-Check) gefahren. Als ich ihn wieder abholen wollte war ich ein bißchen zu früh. Ich bin sehr dankbar, dass ich zu früh war, denn das gab mir Gelegenheit ein bißchen zu lauschen, was da passierte.
Ich bin so dankbar, dass mein Kind diese Erfahrung machen darf. Er wird schon von dem gestrigen Tag lange, lange profitieren. Alleine wie Herr Williams mit den Jugendlichen umgegangen ist, nicht wie mit keinen dummen Amateuren - nein, wie mit ebenbürtigen Künstlern. Schon gestern bekam ich eine Gänsehaut als sie Georgia on my Mind probten. Mein Kind ist hochmotiviert und absolut begeistert.
So ganz nebenbei begeistert es mich auch ihn in schwarzem Anzug fotografieren zu können ;-)
Ich freue mich !!!!!!
...schrieb ich das schon einmal??? ;-)
2. März 2010
müde
Nachdem mein Mann zu Hause ist, habe ich mir eine Mittagsauszeit gegönnt - ich habe mich in das Bett der Motte gelegt (warum gerade hier, weiß ich nicht) und habe geschlafen.
2 Stunden - das ist mir mittags noch nie passiert - vielleicht war es die Sicherheit, das ich nichts Wichtiges verschlafen kann (Anrufe aus der Schule - kleinere und größere Katastrophen...)
Als ich dann aufgewacht bin, war ich nicht ausgeruht, ich war einfach nur müde, müde und nochmal müde.
Manchmal würde ich mich gerne treiben lassen, fallen lassen - das Rucksäcklein ablegen, welches ich trage.
Die Verantwortung weiterschieben - mich wie ein Kind in Mutters Schoß verkriechen.
2 Stunden - das ist mir mittags noch nie passiert - vielleicht war es die Sicherheit, das ich nichts Wichtiges verschlafen kann (Anrufe aus der Schule - kleinere und größere Katastrophen...)
Als ich dann aufgewacht bin, war ich nicht ausgeruht, ich war einfach nur müde, müde und nochmal müde.
Manchmal würde ich mich gerne treiben lassen, fallen lassen - das Rucksäcklein ablegen, welches ich trage.
Die Verantwortung weiterschieben - mich wie ein Kind in Mutters Schoß verkriechen.
.....bestimmt ist alles nur der Vollmond - oder so .....
1. März 2010
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