21. Februar 2011

ich habe.....

fast keine Schmerzen mehr - dafür hat meine Mutter den Rücken grün und blau gehauen  massiert. Und nun kann ich wieder durchatmen - allerdings werde ich so schnell keinen Orthopäden mehr aufsuchen: Dieser Depp nette Mensch machte dreimal knick knack, meinte mein Rücken sei eine Großbaustelle und ich sollte mir ein Fitnessstudio suchen um für meine berufliche Heberei einen Ausgleichzu finden. Wenigstens weiß ich nun, dassmein Rücken keine degenerativen Veränderungen hat ;-9  ..... ist ja auch was wert

16. Februar 2011

ich habe....

Rücken

Ich denke ich habe einen eingeklemmten Nerv - und ich bade und lasse massieren und behänge mich mit Dinkelkissen ......und alles nützt nichts!

Mein Kräuterhexenrepertoire habe ich auch schon durch, von Schüsslers heißer 7, über Globuli und Cremchen - ich weiß nicht mehr weiter ........ und ein Arzttermin ist auch nicht vor nächster Woche zu bekommen.

Jetzt müssen harte Geschütze her - ich bin extem genervt !!!

Ich gehe mich jetzt selbst bemitleiden und werfe ein Dinkelkissen auf den Rücken ...

Bis bald mal

11. Februar 2011

Geburtstagsbesuch

Am Montag habe ich mein Köfferchen gepackt und bin zu meiner lieben Freundin gefahren, denn sie hatte am Dienstag Geburtstag.

Es war einfach nur super - herzerwärmend - lustig - traurig - knoblauchlastig - wundervoll  und einmalig!

Als ich am Abend ankam, gab es erstmal viel, viel, viel zu erzählen. Ich bin mir jedoch sicher, dass bei ihr kleine, fiese, rote Zeitklaumonster wohnen - denn als ich auf die Uhr geschaut habe war es auf einmal 23.00 Uhr - beim nächsten Blick auf die Uhr war es dann schon 3.30 - ich bin mir sicher die Fieslinge haben haben die Zeit geklaut, oder einfach die von der 23 aufgefressen!!!!!!

Nach einer kurzen Nacht (ich habe wunderbar geschlafen und hatte einen schnurrenden Bettkumpanen) haben wir das Geburtstagsmenü vorbereitet (mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke).

mein schnurrender Bettkumpane


Das 4 - Gänge Geburtstagsmenü:

Zwiebelknoblauchsuppe (mit unglaublichen 25 Knollen Knoblauch !!!!)
Feldsalat mit Himbeervinaigrette & Wachtelspiegelei
Lammkeule mit Pfannenkartoffeln & Speckbohnen
Creme brûlée
Knoblauchsuppe mit Sahnehäubchen
Lammkeule mit Speckbohnen
 Ich habe unglaublich nette Menschen kennengelernt und wir alle hatten einen unvergesslichen Abend!!!
das werde ich mir jetzt öfter mal um den Hals hängen ;-)
 
Und auch vor diesem schönen Abend machten die Zeitklaumonster nicht halt - sollten sie mir mal über den Weg laufen, dann müssen sie sich aber warm anziehen !!! 
 

Mit ziemlich müden Augen und und einem Auto voller Dingen ( unter anderem ein Festessen für meine Familie, Dubbegläsern , Katzenleberwurst und ......den Rest verrate ich nicht) und Dingen für die ich nicht mein Auto, sondern nur mein Herz brauche (ein wohliges Gefühl - Freundschaft - Kameradschaft - Liebe - Zuneigung - Lachen - Trauern - Leben - Begegnungen - Leid - Träumereien - das perfekte Dinner - Katzenliebe und auch ein paar Katzenhaare - geklaute Zeit - wunderschöne Zeit - müde Augen - einen geheilten Rücken - und Dich vor allem Dich habe ich mitgenommen)

ich komme wieder !!!




















                                                                                                                                                

7. Februar 2011

Geburtstag

hat morgen ein wunderbarer Mensch, darum mache ich mich heute auf sie zu besuchen, die Internetbekanntschaft, die Kranke, dieFreundin, die gute Seele...

Ich werde berichten.

3. Februar 2011

Schulgedanken

Zuallererst möchte ich mal schreiben, dass es hier im Hause Krümel und Motte das wohl entspannteste Schuljahr ist, seit die Kinder in die Schule gehen
.
Das liegt sicher zum einen daran, dass der Krümel die Klasse wiederholt und altersmäßig endlich angekommen zu sein scheint. Bis auf einen Ausrutscher stimmen die Noten und auch die Mitteilungen und Elterngespräche sind auf ein Minimum reduziert. Wir sind sehr froh uns gegen eine Nachprüfung entschieden zu haben und lassen einfach alles laufen. Sogar in seinem Hassfach Latein wird eine 3 im Zeugnis stehen (hoffe ich).

Bei der Motte läuft alles noch viel, viel besser, als wir uns das je hätten vorstellen können - und da liegt auch gerade das Problem.
Durch einen unglaublich engagierten Lehrer bringt die Motte in diesem Jahr wahre Glanzleistungen mit nach Hause. Mit den Hauptfächern Mathe (2), Deutsch (2) und Englisch (3)  hat sie sich für den sogenannten M-Zug qualifiziert. In allen anderen Lernfächern steht sie auf einer 1. Unsere Intention war es die ganze Zeit sie die Hauptschule durchlaufen zu lassen, und sie, sofern sie es möchte nach erfolgreicher Beendigung dieser noch weiter zur Schule gehen zu lassen, um die Mittlere Reife zu erlangen. Diese kann man in unserer badischen Nachbarstadt innerhalb von zwei Jahren  (Klasse 10 und 11) erwerben.
Nun stehen wir vor einer neuen Entscheidungssituation - sollen wir sie beeinflussen, dass sie auf den M-Zug aufspringen möchte???

Ich persönlich habe ein ganz gespaltenes Verhältnis zu dieser Schulform. Zum Einen muss sie die Hauptschule wechseln und geht dann in die Kleinstadt zur Schule. Die Geborgenheit der relativ kleinen Hauptschule in die sie im Moment geht, müsste aufgegeben werden. Zum Anderen ist der Abschluss des M-Zuges (zumindest hier in der Gegend) noch nicht wirklich als mittlerer Schulabschluss anerkannt, maximal als besserer Hauptschulabschluss. In ihrer Klasse ist sie ein glückliches, unbeschwertes Schuldmädchen - und sicherlich tragen die guten Leistungen das Ihre dazu bei. Könnte sie ihr geliebtes Hobby (das Reiten) dann noch so intensiv ausüben? Nehmen wir ihr eine wichtige Chance, wenn wir sie nicht gehen lassen? Ist nicht mit jedem Schulwechsel ein Klassenwechsel verbunden und ich mache mich nur verrückt und benehme mich wie eine Glucke. Zerstören wir das mühsam erworbene Vertrauen in ihre Fähigkeiten, wenn wir sie nicht gehen lassen - oder auch wenn wir sie gehen lassen?

Fragen über Fragen ....... und ich dachte in diesem Schuljahr werden wir einmal nicht vor irgendwelche Entscheidungen gestellt......

1. Februar 2011

Hospiz

Seit ein paar Jahren weiß ich, dass ich mich beruflich verändern möchte. Durch drei sehr prägende Ereignisse ist mir ganz deutlich geworden, dass es die Hospitzpflege/tätigkeit sein wird.

Ich bin mir sehr sicher, dass es das richtige Beschäftigungsfeld für mich wäre - und doch kann es nicht gleich sein. Ich müsste unabhängiger sein - und das kann ich nicht, solange die Kinder noch zu Hause sind.

Nun hat sich im privaten Umfeld eine 'Begleitung' ergeben - er war auf einmal einfach da - der Weg, den wir nun gemeinsam beschreiten. Wir haben nie darüber gesprochen, dass ich sie begleite....... und doch ist es klar.

Noch ist das Ende des Weges nicht in sichtbare Ferne gerückt - noch ist so viel geballtes Leben da - und doch zieht der Tod die Kreise immer enger - noch nicht sichtbar, aber fühlbar.

Noch ist so viel Lachen, Freude, Albernheit, Humor (manchmal auch schon Galgenhumor) in unseren Gesprächen - aber auch hier merke ich wie sich eine leise Wehmut einschleicht, wie die Gespräche immer mehr in die Tiefe gehen, auf das Wesentliche beschränkt. Wie sich manchmal Entsetzen breitmacht, wenn wir begreifen.

Noch berühren uns die gegenseitigen Tränen etwas eigentümlich, nicht schamhaft - es gibt keinen Ausdruck dafür.....

Sie ist mir täglich nahe - und ich merke mit jedem Tag stärker wie aus einer Sympathie eine Bekanntschaft, und aus der Bekanntschaft eine Freundschaft und aus der Freundschaft eine Liebe zum Herzen dieses Menschen wird.

Doch dann kommen auch Momente, wo ich Angst habe - Angst zu versagen - Angst das nicht aushalten zu können - Wut, weil es so ist wie es ist - Trauer und Tränen - schlechte Laune und ungerecht sein - Zweifel an mir selbst .............. und doch möchte ich es so



Keiner wird gefragt
wann es ihm recht ist
Abschied zu nehmen
von Menschen
Gewohnheiten
sich selbst

irgendwann
plötzlich
heißt es
damit umgehen
ihn aushalten
annehmen
diesen Abschied
diesen Schmerz des Sterbens

dieses Zusammenbrechen
um neu
aufzubrechen


(Margot Bickel)