27. Januar 2011

Gegensätze

In mir war heute so viel Gegensätzliches, ein Wechselbad von Stimmungen und Gefühlen.

Heute war die Beisetzung einer Tante meines Mannes - ein bedrückendes Gefühl, wenn man in die trauernden Gesichter des Mannes, der Kinder und Enkelkinder schaute. Andererseits aber auch ein Gefühl von Erleichterung und Dankbarkeit das die Verstorbene nun nicht länger leiden musste.

Während der Messe einerseits das andächtige Gefühl weil der Pfarrer nicht nur seinen 'Job' machte, sondern besonders einfühlsam war - auf der andern Seite musste ich in mich hineingrinsen, weil der Orgelspieler das wunderschöne Lied 'Von guten Mächten wunderbar geborgen' im 3/4 Walzertakt spielte.

Während der Beisetzung ständig tuschelnde Menschen hinter mir, die mich einfach nur wahnsinnig nervten. Der Ärger über mich selbst, mich so ablenken zu lassen. Dann wiederum der letzte musikalische Trompetengruß ihres Schwagers, als nur noch der engste Familienkreis im Friedhof stand - und der mir mit Verklingen des letzten Tones so viele wunderbare Gedanken bescherte.

Die 'Verpflichtung' (auch als Fahrer der Schwiegereltern) auf den Leichenschmaus zu gehen einerseits - andererseits lernte ich eine Cousine meines Mannes kennen und es entwickelte sich ein sehr, sehr intensives Gespräch.

26. Januar 2011

Juhuuuuu -

 ich habe wieder eine Nähmaschine!!!

Seit Montag bin ich wieder im Besitz einer Nähmaschine. Ich habe genau die billige, wahrscheinlich für jede begeisterte Näherin lächerlich anmutende Discounternähmschine, die ich  die ich jahrelang benutzt habe. Seit einem Jahr ist meine alte Maschine nun kaputt - nicht mehr zu reparieren. Seit einem Jahr bringe ich es nicht übers Herz sie wegzuwerfen.
Meiner Mutter bin ich wohl ständig auf die Nerven gefallen, weil ich gefühlte 1000 Mal  mit Ausbesserungsarbeiten bei ihr auftauchte (.. sie ist im letzten Jahr zur begeisterten Patchworkerin geworden - und musste ihre Arbeit wegen meinem Tüddelkram immerzu unterbrechen).
Ich habe zwar ein bißchen Nähen gelernt - außer Faschingskostüme, ein paar Tischdeckchen und Vorhängen habe ich nur neuen Reißverschlüssen, zerschlissenen und zerrissenen Hosenbeinen (gut dieselbigen habe ich auch gekürzt)  genäht
...dann wurde ich auf die auf all die wunderbaren Handarbeitsbloggs aufmerksam - und es kribbelte so ein bißchen in den Fingern - aber beim Gekribbel blieb es ja.

Angeregt durch dieses wunder - wunderschöne Kräuterkissen das ich  von Ute geschenkt bekam (auch hier nochmal vielen, vielen Dank, Du Liebe!)



habe ich mich gestern schnell und ohne Plan hingesetzt, und ein paar Lavendelkissen probiert (mit Stoff und Spitzenrestchen von meiner Oma - sie war Schneiderin und nach ihrem Tod habe ich alle Stoffe und Spitzen aufgehoben - nun bekommen sie einen neuen Sinn - das macht mir irgendwie ein gutes Gefühl)


So toll wie Ute kann ich nicht nähen und sticken - aber fürs Erste, bin ich ganz zufrieden mit mir.

21. Januar 2011

die Hühnerklaue - oder Huhn geklaut?

Bei uns leben im Moment 12 bzw. 11 ziemlich glückliche Hühner und ein Hahn. Bei uns leben ebenfalls zwei ziemlich glückliche aber auch ziemlich pubertierende(das vermute ich jetzt mal) Katzen.

Die Katzen übernachten im Haus, und sobald die Kinder aus dem Haus sind, dürfen das auch die Katzen. Ich bin im Moment jeden Morgen die Türsteherin der Beiden. Mit großem Miau nach draußen - eine Stunde später wieder hinein, einzeln wieder raus und rein .....so richtig nach Katzenmanier eben ;-)

Gestern kam unser Kater freudig und mit stolz geschwellter Brust zurück - im Schnütchen eine Hühnerklaue. Mir war ganz schlecht. Die Beiden sitzen täglich im Kirschbaum vor den Hühnern und beobachten diese - sehr interessiert. Ich habe zwar noch nie davon gehört, dass Katzen Hühner jagen ........ aber möglich kann alles sein - oder?

Ich habe also den armen Kater angebrüllt, halb hysterisch (weil, "wie bringe ich das den Schwiegereltern bei?" - und  "kann ich die Katzen je wieder nach draußen lassen?") und halb glucksend vor Lachen, bei dem Bild das sich mir heraufbeschwor. Die Jagd durch die Wohnung konnte beginnen. Nach einer gefühlten halben Stunde hatte ich endlich das Hühnerbein. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich es nicht gleich entdeckt hätte. Unser dicker Snickers hätte es bestimmt unter seinen 'Verschleppschrank' gezerrt, und im ungünstigesten Augenblick (wahrscheinlich gerade wenn Besuch da ist) hätte es unter dem Schrank herausgeschaut. Ich bin ja so eine kleine Kräuterhexenanwärterin, aber Hühnerklauen hänge ich mir weder um den Hals, noch trage ich sie am Gürtel herum.

Ich machte mich also auf Suche nach dem Huhn (ich hatte echte Gänsehaut) - aber außer einer Menge Federn habe ich nichts gefunden. Wie bestellt rief mein Mann an - er ist vor Lachen fast vom Stuhl gefallen, als ich es ihm erzählte - hühnerjagende Katzen - lächerlich !!!!

Tatsächlich war es wohl ein großer Greifvogel, der das Huhn erlegt hat - er hatte es mir vergessen zu erzählen.

Ich muss immer wieder glucksen vor Lachen, wenn ich an das dumme Gesicht denke, das ich wahrscheinlich gemacht habe.

Es ist auch nicht so, das mir das Huhn gleichgültig ist - aber der witzige Aspekt überwiegt im Moment.

18. Januar 2011

ich koche......

.....nein - nicht vor Zorn, sondern für den Reitverein der Motte.

Irgendwann im letzten Jahr habe ich in einem Anflug von geistiger Umnachtung zugestimmt einmal in vier Wochen mit meiner ebenso verrücktem Freundin Sabine das Reitetstübchen des Vereines wiederzubeleben (mh, vielleicht ist sie ja doch nicht so berufsfremd - die Kocherei).

Das Vereinsleben ist ja sooooo schön, man möchte sich wieder häufiger treffen, austauschen, die Jugend fördern, Zusammenhalt stärken - das waren schon schlagende Argumente. Also bin ich eigens dafür in den Verein eingetreten (reiten werde ich erst dann, wenn Weihnachten und Ostern zusammenfallen ;-)  )

Nun ist heute der eine Tag in vier Wochen, und ich frage mich gerade, was mich geritten hat während ich wahre Schlachten in der Küche schlage. Es gibt gefüllten Braten, Semmelknödel und Rotkohl und für die Vegetarier Spaghetti mit Tomatensauce. Semmelknödel - selbstgemacht - hirnrissige Idee

aber 

es wird bestimmt wieder ein lustiger, wunderbarer Abend mit netter Gesellschaf werden. Der KrümelundMottenvater wird mit dem Krümel ebenfalls zum Essen kommen (ich könnte es kaum verantworten, dass die Beiden zu Hause verhungern müssen, während die Motte und ich uns die Bäuche vollschlagen 'g'). Und ich werde wieder denken, war doch alles gar nicht so schlimm "Sabine, was kochen wir in vier Wochen????"

16. Januar 2011

Mein lieber, lieber Brieffreund,


Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag !!!

Nachdem ich Dich im letzten Jahr so schmählich vergessen habe, gibt es nun ganz öffentliche Wünsche.
Ich lese Deine Zeilen (inzwischen sind es ja Mails) immer noch so gerne wie vor 25 Jahren (ich finde das immer noch phänomenal, dass wir nach fast zwei Jahrzehnten Sendepause einfach da anknüpfen konnten, wo wir aufhörten).
Auf diesem Weg möchte ich Dir einfach schreiben, dass ich Dich sehr schätze und Du eine wirkliche Bereicherung für mich bist!

darf ich das...

eigentlich schreiben, das frage ich mich die ganze Zeit schon. Ich schreibe, weil es mich beschäftigt.



Nachtdienst

Das heißt von 20.30 - 6.30 zu arbeiten. Ich mache wirklich nicht oft und regelmäßig Nachdienst, denn ich arbeite nur in Teilzeit. Aber ich mache relativ gerne Nachtdienste, weil ich eine richtige Nachteule bin und weil dann alles irgendwie anders ist angefangen von der Beleuchtung über die besondere Stimmung. Und ich kann nicht so gut 'Nein' sagen, wenn es darum geht für eine/n kranke/n Mitarbeiter/in einzuspringen

Ich komme also um 20.15 erwartungsvoll  zum Nachtdienst. Bestens gerüstet mit einer großen Portion Spinattortellini, einer Tafel Schokolade, einem Netz Orangen, einem 500g Glas Joghurt, einer Falsche Multivitaminsaft und einem halben Kuchen (nein, ich bleibe nicht 2 - 3 Tage). Ich muss erst mal über mich selbst lachen, als ich versuche all das im Kühlschrank unterzubringen. Na, ja die Kollegen freuen sich sicher.

Erwartungsvoll was diese Nacht so bringen wird, wird Kaffee Nummer 1 getrunken. Na, ja mit ruhiger Nacht hat das nichts zu tun, was uns da so erzählt wird. Kaum sind wir 'Nachteulen' alleine wird klar, dass eine meiner Patientinnen versterben wird. Schnell geistlichen Beistand und Angehörige verständigen und dann bin ich einfach für sie da. Ich halte ihr die alte Hand, weil sonst noch niemand da ist - am liebsten würde ich jetzt singen 'Von guten Mächten wunderbar geborgen' - erst traue ich mich nicht recht (die Kollegen und so, irgendwie ist es ja schon ein bißchen peinlich ....) - dann traue ich mich doch, wenigstens ganz leise - nur für uns beide in den letzten Erdenminuten. Nun sind Pfarrerin und Angehörige da ...
Der nächste Notfall ist angekündigt, wir wissen nur, dass 'er' von außerhalb kommt - also ist mit allem zu rechnen. Zimmer, Beatmung und Monitoring sind zu richten...und bei meiner Patientin abzubauen
laufen, laufen, laufen
'Schwester können sie mal....' - Alarm geht an - Pfarrerin will Patientendaten - Angehörige bekommen Kaffee und Wasser und vor allem Zeit für den Abschied
laufen, laufen. laufen
Bett richten, inzwischen wissen wir es ist eine Wiederbelebung von außerhalb - Notfallmedikamente richten, 'Schwester kommen sie mal'
laufen, laufen, laufen
Planänderung wir übernehmen einen anderen Patienten - völlig anderes Krankheitsbild - alles neu richten (Mist) - im Vorbeigehen Kaffee Nummer 2 - Pflegerunde
laufen, laufen, laufen
Zugang kommt - umbetten, ankabeln, Plan richten, Medikamente anhängen - diverse Zu- und Ableitungen legen bzw dabei assistieren
laufen, laufen, laufen
schnelle Zigarette mit dem Doc im Treppenhaus - dabei Kaffee Nummer 3
große Pflegerunde - Kaffee kochen - meine Patientin mit dem wunderschönen Namen in die Pathologie verlegen (es gibt ein Geräusche das werde ich nie im Leben vergessen, ich möchte es nie, nie für meine Angehörigen hören - das Quietschen des Hubwagens)
10 Minuten Zeit bis zur nächsten Runde - Kaffee Nummer 4 und eine Orange
Pflege und Bilanzrunde - ohne Zwischenfälle - direkt ruhig - meine Gedanken kreisen - 'Schwester, Schwester ..........' (warum rufen Patienten eigentlich nur Schwester, habe ich doch auch 2 männliche Kollegen im Dienst dabei - Bruder wäre doch sicher mal was anderes) - ein Bett frisch zu machen - Durchfall und verwirrter Patient sind nicht kompatibel (bitte die innere Ruhe nicht verlieren, der Patient weiß nicht  was er tut - nach dem dritten Mal im Kopf vorsagen, ist es angekommen und wir können  miteinander scherzen)
laufen, laufen, laufen
Fahrt ins CT mit dem Neuankömmling - wieder alles abbauen, umbauen an mobile Geräte - Anruf aus dem CT - Untersuchung eine Stunde verschoben - Schxxxx
Zeit etwas zu essen (eine halbe Tafel Schokolade) und Kaffee Nummer 5 um 3.30, Durchhänger - ich bin supermüde - Fahrt ins CT dann wieder eine Pflegerunde
5.20 Kaffee Nummer 6 (keine Milch mehr da - ärgerlich) - noch 40 Minuten bis der Frühdienst kommt - 6.00 Übergabe ,  ungegessenes Essen wieder einpacken, umziehen , in fast frühlingshaftem Wetter eine Stunde nach Hause fahren - Bett ich komme - um 8.00 endlich - das Telefon klingelt (soll ich, oder nicht .... ich will) 8.30 endlich im Bett ......... warum kreisen nun die Gedanken, ich möchte doch schlafen - Telefon im Wohnzimmer unter den Kissen, was hält mich ab - die Gedanken kreisen weiter (um 9.00 letzter bewusster Blick auf den Wecker) - Haustürklingel im Unterbewusstsein (und in der Realität - es ist 11.00 - ich bekomme ein 'Erwachet' angeboten, dabei möchte ich doch endlich nur richtig schlafen) - ich falle ins Bett bis die Motte von der Schule kommt, aber an richtigen Schlaf ist nicht mehr zu denken - zu viel Kaffee- zu viele Gedanken ???

13. Januar 2011

Hochwasser

Ich sitze hier ja ziemlich genau zwischen zwei hochwassergeplagten Städten, auf einem Berg in absoluter Hochwassersicherheit. Aber es macht immer wieder nachdenklich wie die Menschen in Miltenberg und Wertheim das bewältigen - immer wieder dieser Angst ausgesetzt sein, was erwischt es diesesmal. Kann ich mein Geschäft, meine Wirtschaft halten - wieder einmal renovieren - wie ist das mit den Kosten. Versichern können sie sich nicht dagegen, denn keine Versicherung nimmt sie auf.
Um so mehr beruhigt es, wenn ich die Pegelstände anschaue, die trotz des starken Regens weiterhin fallen. Gleichzeitig bleibt aber die Sorge, wenn es so gar nicht aufhören möchte zu regnen.
Und ein dickes DANKE möchte man/frau/ich loswerden - an alle Helfer von Feuerwehr oder THW, die unermüdlich im Einsatz sind - ihr seid SPITZE !!!

Ach ja - und die Hochwassertouristen finde ich einfach nur ....... denkt euch euren Teil ;-)

12. Januar 2011

10. Januar 2011

Vorsätze

Jeder Schulanfang nach den Ferien ist für uns auch immer wieder der Neubeginn von Vorsätzen - vor allem Vorsätze vom Krümel und der Motte
.
Vorsätze die manchmal sehr schnell wieder vergessen werden, die manchmal schon am Mittag wieder vergessen sind. Vorsätze die der innere 'Schweinehund' gar zu gerne blockiert

Meine Vorsätze etwas 'cooler' zu reagieren, verständnissvoller, einfühlsamer sind auch oft schon nach wenigen Tagen in Vergessenheit geraten. Der Sog des Alltags reißt mich mit. Diesmal habe ich mir vorgenommen mich nicht vom grauen Alltag mitreißen zu lassen. Ich werde bunt denken und reagieren.

 Ich glaube ich bin im Moment recht ausgeglichen was unser Dauerbrennerthema 'Schule' betrifft. Und ich glaube diese Ausgeglichenheit überträgt sich und schwappt auf die Kinder über. Ich hoffe ich kann diese Ausgeglichenheit noch sehr weit in das neue Jahr mitnehmen. Sie tut den Kindern gut, und mir auch....

7. Januar 2011

Dreikönigstag

Eigentlich sollte alles ganz anders sein
aber dann kam es so:

Als ich um 7.00 Uhr mit Schlafaugen hinausschaute regnete es und es schien furchtbar glatt zu sein (was kein Wunder war, denn um 21.00 gestern am Abend zeigte das Thermometer noch - 9,5°C). Bevor ich die Motte (sie sollte heute als Sternsinger bzw. einer von 3 Königen unterwegs sein) weckte, klärte ich nochmal telefonisch ab, ob wir wirklich zur Kirche kommen sollten - wir sollten - also rein in die Kleider, Feuer anmachen und Motte wecken - und vor allem das Gesicht schwärzen.
Dann kam der abenteuerlichste Teil des Tages die Rutschpartie in die Kirche - wir sahen mehr Menschen auf dem Boden liegen (unter anderem ich auch) als stehend oder gehend.
Irgendwie machte mich das alles recht wütend - meine eigene Unvernunft das Kind bei dieser Glätte in die Kirche zu schicken, die Aussage des Pfarrers wir sehen nach der Kirche mal weiter - die ungeheizte Kirche -  mein Mann weil er unbedingt den Krümel noch wecken musste und auch in die Kirche schickte (den hat es gleich dreimal auf den Hosenboden gesetzt) - unser indischer Pfarrer, der heute kaum den Ablauf des Gottesdienstes wusste und der einfach nicht, aber auch kein bisschen den Funke überspringen lassen konnte - er las einfach irgendeine alte Predigt ab - und der Rest war einfach unzusammenhängendes Gefasel.
Ich war einfach mit der ganzen Situation unzufrieden und nun kommen die Sternsinger am Sonntag (da muss ich aber arbeiten - muff) weil es einfach viel zu glatt war, um die Kinder von Haus zu Haus ziehen zu lassen.
Letztendlich wurde ich heute am Abend aber doch noch mit diesem Tag versöhnt ;-)

5. Januar 2011

Wichtiges und Unwichtiges aus 2010

Januar
Blogeröffnung - unsere liebe Piratenkatze Lilly verschwindet - Schnee, Schnee und nochmals Schnee - immer wieder Schulgedanken - schöne Tage mit lieben Freunden -

Februar
eingespannt im Faschingstreiben - immer wieder Schulgedanken - eröffnete Inlinersaison und dann doch immer wieder Schnee - Apassionata - Mottenleid, weil Reitprüfung versiebt - humpelnder Gatte, verursacht durch einen Gichtschub

März
Schnee, Schnee und nochmehr Schnee - tolles Konzert des großen Kindes mit Ron Williams - der Tod scheidet uns zweimal von vertrauten Menschen - das Leben zeigt sich in allen Facetten und wir freuen uns auf Ostern in Italien und verreisen Ende des Monats

April
wunderschöne, erholsame Tage in Italien - Geburtstag meines Mannes ebenfalls dort - große Aufforstaktion in unserem Wald - gewonnener Malwettbewerb der Motte - nervige Elternsprechtage und immer wieder Schulgedanken - und Eintauchen in die Sitten anderer Kulturkreise, wir waren zu einer Swadba eingeladen

Mai
Waldmeisterexperimente - die erste goldene Hochzeit des Jahres - immer wieder Schulgedanken - Gedanken um den Lauf der Dinge und  Erziehungszweifel - ein großer Schrecken der dann doch noch glimpflich ausging und unglaublich tolles Wetter

Juni
Honig schleudern - erstes Reitturnier der Motte - Krümelzimmerrenovierung - zwei neue tierische Bewohner ziehen bei uns ein - ein tolles Sommerkonzert - eine ziemlich nervige Augenentzündung - Garten, Garten und nochmehr Garten

Juli
alles neu macht der Juli, jedenfalls unseren Balkon - Schulentscheidungen werden getroffen - es ist Sommer, Sommer, Sommer - waren die Kinder zu einem ganz tollen Freizeitwochenende - genießen wir laue Abende - macht sich Ferienstimmung breit - ging die Klimaanlage unseres Autos kaputt - und rechtzeitig zu den Ferien verschlechtert sich das Wetter - die Motte wurde 11

August
kaum ist der August eineinhalb Stunden alt, läuft uns ein Dachs ins Auto und vereitelt fast unsere Ferienpläne - verbringen wir mit lustig (im August fand ich es noch nicht sehr lustig) provisorisch verklebtem Auto ein paar traumhaft schöne Urlaubstage bei lieben Menschen an der Elbe - geht die Festplatte meines PCs kaputt und mit ihr ein paar unwiederbringliche Erinnerungen - trifft mich die Erkrankung einer lieben Freundin mitten ins Herz - regnet es die meiste Zeit (klar, es sind ja auch Ferien) - wird meine psychische Belastbarkeit auf die Probe gestellt, als ich von der Erkrankung eines weiteren Herzensmenschen erfahre - sind einfach nur Ferien

September
die Schule beginnt wieder, und alle Entscheidungen mit denen wir so lange kämpften schienen auf einmal richtig zu sein - eine Aktion die ihresgleichen suchte wurde ins Leben gerufen, und ein Mensch zu Tränen gerührt - ich nahm sie an mit dem Herzen und dem Verstand, die Begleitung auf dem letzten Weg - unser Auto wurde repariert, und ich fuhr kurz darauf wieder eine Macke hinein - eine wichtige Freundschaft zerbrach fast wegen eines dummen Missverständnisses - der Krümel wurde 14

Oktober
die goldene Hochzeit der Schwiegereltern prägte den Oktober - zwei große Feiern waren zu planen - ich bekam mein erstes eigenes, neues Handy - 40 war auch mal kurz ein Thema - meine Mutti nähte mir eine/meine Patchworkdecke und hinein viele liebe Gedanken - ein Kindheitstraum wurde mir erfüllt bzw. wird sich für mich erfüllen - die Erkenntnis, dass man sich Verwandte leider nicht aussuchen kann - hochkochende Emotionen und viel, viel neue Lebenserfahrung

November
manchmal tut es weh, das Begleiten - Schulgedanken und diesmal sehr positive - Geburtstage von lieben Menschen - ein Monat des Nachdenkens - ein nicht wahrgenommener Elternsprechtag und das gute Gefühl dabei - kreisende Gedanken

Dezember
gute und wertvolle Gespräche auf allen Ebenen - ein paar lustige Tage in Nürnberg bei meiner Schwester - Schnee, Schnee und nochmals Schnee - ein etwas anderes Elterngespräch, aber ein megatolles - besinnliche und lustige Weihnachten - Weihnachtfeiern - Weihnachtsferien - nur zwei Tage arbeiten müssen - Schulgedanken, aber positive - und ein bisschen Seelenschmerz weil die Endlichkeit so ins Bewusstsein dringt