Ich möchte heute ein
bißchen von meiner heißblütigen, ewig hungrigen Winterfreundin und ihren zwei besten Freunden erzählen.
Wir haben die Dame im letzten Frühjahr gekauft, weil uns ihre Vorgängerin schmählich im Stich gelassen hat. Sie ist
schicker und moderner als ihre Vorgängerin aber auch ein
bißchen spezieller und man muss sich etwas mehr und liebevoller um sie kümmern.
Mitgebracht hat sie zwei riesige Freunde, die sich gar zu gerne voll laufen lassen, aber trotzdem sehr zuverlässig sind.
Im Moment wird sie dreimal täglich gefüttert, leider ist die
Nahrungsgewinnung sehr zeitraubend und körperlich anstrengend. Das 'Erlegen' des richtigen Futters muss der
KrümelundMottenvater alleine bewerkstelligen, aber bei der Verarbeitung des desselbigen können wir uns alle beteiligen. Auch bei der Lagerung müssen wir alle helfen. Für das Herbeischaffen der täglichen
Nahrungsmittelrationen ist meist unser 13-jähriger Krümel verantwortlich. Nachdem ich diejenige bin, die sich am meisten zu Hause aufhält, wurden mir die Fütterungen auferlegt - denn sie
läßt sich nach Bedarf füttern .....man kann sie ein ein paar Stündchen hinhalten, dann übernehmen ihre beiden Freunde ihre Aufgabe. Wenn man jedoch zu lange wartet erlischt das Feuer unserer heißblütigen
Madame.
An manchen Tagen muss sie auch vier- oder gar fünfmal gefüttert werden. Dafür erhält sie aber ab zirka Mai bis Ende September eine leichte Sommerkost - so etwa alle zwei bis drei Tage wird sie gefüttert - das sollte dann für sie und ihre Freunde ausreichend sein ;-)
Die Rede ist hier natürlich von unserer fast noch neuen Heizungsanlage - wir
befeuern unsere Zentralheizung mit Holz - das war für uns vor allem auch ein ökologischer Gesichtspunkt.
Madame Heizung bei der Fütterung

Madames trinkfreudigen Freunde - auch Pufferspeicher genannt

Madames stylisches Design - wenn sie ihren Schlund geschlossen hat

es ist angerichtet Madame Fröhling