11. Juni 2010

Sommermorgen


















Heute kann man im Duft des Hollunders baden, so intensiv duftet er!

10. Juni 2010

Pfingstferien Nachlese 2
















Maisgelb mit orange soll es sein ............................... ungewöhnlich, das denke ich noch immer, aber der Krümel wollte seine neue Zimmerfarbe gerne so haben. Nachdem wir um eine Renovierung nicht herumkamen, weil das Zimmer immer noch einen leichten Brandgeruch hatte - außerdem waren die babyblauen Wände mit der Spaceshuttleborte (die im Dunkeln auch noch nachleuchtete) mehr als megaout (O-Ton Krümel).

Nachdem mein Mann aber gegen alles was irgendwie flüssig, pappig und mit Farbe zu tun hat allergisch zu sein scheint, durfte ich mich verkünsteln.

Es war ein wirkliches Abenteuer - eine längst verlorengeglaubte Schachspielfigur, Fussballklebebilder der vorletzten WM, böse Halbliterwasserflaschen die scheinbar nachts in Schubladen und Schränke hüpfen und dort Party feiern, der gute Zirkel (Mama, den habe ich ganz sicher in der Schule vergessen und nicht wieder bekommen), Kaugummipapierchen, einzelne Socken in Schuhgröße 38 (inzwischen trägt er 44) die hinter den Kleiderschrank flüchteten, Benjamin Blümchen Höhrspielkasetten, 2 vermisste USB Sticks ....... und die ein oder andere Wollmaus

Aber jetzt wird alles anders !!!!!! Ganz ehrlich !!!!!!!
....schauen wir mal....

Au alle Fälle ist er nun glücklich - hat mehr Struktur (ist auch kein Wunder bis jetzt steht nur das Bett und der Kleiderschrank) - hat gute Vorsätze ohne Ende - scheint ein bißchen reifer geworden zu sein - und meine Nerven liegen auch nicht mehr blank (ich konnte mich schon beim Streichen des Zimmers abreagieren - dafür hat meine Brille jetzt maisgelbe Tupfen, aber ich trage ohnehin meist Linsen)

9. Juni 2010

Pfingstferien Nachlese 1
























Am Sonntag war die Motte auf ihrem allerersten richtigen Reitturnier.

Sie war unglaublich aufgeregt! Aber noch aufgeregter war glaube ich .......... ich. Der Tag fing sehr früh für uns an, wir waren schon um kurz nach 6.00 am Reitstall, denn das Pferdchen musste ja auch zu dem Turnierort gezogen werden.

Also ich muss ganz ehrlich gestehen, ich hätte mir das nicht zugetraut!!! Da danke ich meinem Mann von ganzem Herzen, dass er für seine Frauen (klein und groß) fast alles macht.

Das Gewinnen oder eine Medaille zu erhalten stand kein bißchen im Vordergrund. Die Motte war und ist unglaublich glücklich, dass man ihr die Chance gibt überhaupt an einem Turnier teilzunehmen.

Gefreut hat sie sich dennoch über einen tollen 4. Platz - der mit einer blauen Schleife für das Pferd und einem kleinen Pokal für sie dotiert war.

Mit einer überglücklichen und müden Motte endeten so die Pfingstferien. Ein kleines Andenken habe ich auch behalten - einen netten Sonnenbrand im Genick ;-)

Eine Biene ....

erblickt das Licht der Welt!
















































Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert von unserer Natur. Und wie Tummetott richtig erraten hat, hat der letzte Eintrag etwas mit Bienen und Honig zu tun.

Wir schleudern heute Honig. Ich mache das unwahrscheinlich gerne. Es riecht herrlich - es schmeckt herrlich - das ist für mich das Zeichen 'der Sommer ist endlich da'

Heute habe ich einer Biene beim Schlüpfen zugeschaut - ich war so fasziniert, dass ich den Foto in meiner Hand vergessen habe. Es gibt nur Bilder vom Anfang.

Unglaublich, dass es ohne diese kleinen, fleißigen Bienen kein Überleben auf dieser Erde gäbe.


Wusstet ihr im Übrigen schon,

dass eine Biene für ein Glas Honig 40.000 mal ausfliegt, sie besucht dabei ca. 1,5 Millionen Blüten und fliegt quasi 1 x um die Erde.



meine heutige Arbeit





















was ist das ???? ------- später mehr ;-)


7. Juni 2010

Die 13 Monate - Der Juni

Der Juni


Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
Und weil's zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist's bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Erich Kästner

Kalenderblatt Juni