13. Mai 2011

Elternsprechtag 3

Wie ich es ja schon einmal schrieb, hasse liebe ich Elternsprechtage 'hüstel' ......und nachdem ich den letzten Elternsprechtag erfolgreich ignorierte (das hat mich ganz schön Mut gekostet - aber mir ging es gut dabei), war gestern der Besuch des Sprechtages vom Krümel unbedingt fällig.
Wie immer musste ich mir laut Sohn keinerlei Gedanken machen, weil alles ganz gechillt ist im Moment - aber auch diese Aussage kannte ich ja schon. Auch dieses Mal begleitete er mich, deutlich nervöser als sonst, was nicht gerade Gutes vermuten ließ.

Auch dieses Mal war ich sehr rechtzeitig an der Schule - und auch dieses Mal war Bio und Chemie meine erste Anlaufstelle (allerdings dieses Mal nicht von einer Lehrkraft unterrichtet). Der Bio-Lehrer kam gleichzeitig mit uns an und ich hatte einen echten Durchmarsch. Mitarbeit und Abfragenoten bei 2 - sehr interessierter Schüler (Verwechslung ausgeschlossen, das Krümelkerlchen sollte mit zum Gespräch). Chemie mit Latein das HassLieblingsfach schlechthin war nicht der Brecher, aber es sind auch hier keine Katastrophen passiert (für uns ist eine 4 keine Katastrophe - nur mal so nebenbei)

Ich hatte keine längeren Wartezeiten wie 10 Minuten -  ich bin mir sicher die Lehrer wurden instruiert mich bitte nicht für immer zu vergraulen, denn es war  fast alles ganz anders

- die Noten stimmen
- die Mitarbeit ist gut bis sehr gut
- er ist ein aufgeweckter Schüler
- er versucht Dinge umzusetzen

....... ich bekam wirklich fast ausschließlich positive Dinge über mein Kind erzählt - in fast allen Fächern (er war bei den Gesprächen nicht dabei - und alle Fachlehrer habe ich auch nicht abgeklappert)!!! Langsam fangen Elternsprechtage an mir zu gefallen - ich habe kein Monster, sondern einen liebenswürdigen, wenn auch pubertierenden Teenie, dem man laut Deutschlehrer einfach nicht böse sein kann!!!

Was sich jedoch nicht geändert hat ist, er ist nach wie vor noch unglaublich zerstreut, vergesslich und verplant ............. Nacharbeiten werden auch in Zukunft immer wieder einmal anstehen - auch Mitteilungen über mangelnden Hausaufgabenfleiß oder vergessene Hefte und Bücher werden wohl noch ins Haus flattern - nur nicht mehr wöchentlich (ich habe in diesem Schuljahr erst drei erhalten)

Was sich noch nicht geändert hat, sind diese speziellen Eltern, die einen anschauen und mit den Augen fast ausziehen, und die sich permanent über andere, störende Kinder unterhalten. Aber wenn all das nicht so wäre, dann könnte ich Elternsprechtage ja nicht in Ruhe hassen  ;-)

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