Ich sitze hier ja ziemlich genau zwischen zwei hochwassergeplagten Städten, auf einem Berg in absoluter Hochwassersicherheit. Aber es macht immer wieder nachdenklich wie die Menschen in Miltenberg und Wertheim das bewältigen - immer wieder dieser Angst ausgesetzt sein, was erwischt es diesesmal. Kann ich mein Geschäft, meine Wirtschaft halten - wieder einmal renovieren - wie ist das mit den Kosten. Versichern können sie sich nicht dagegen, denn keine Versicherung nimmt sie auf.
Um so mehr beruhigt es, wenn ich die Pegelstände anschaue, die trotz des starken Regens weiterhin fallen. Gleichzeitig bleibt aber die Sorge, wenn es so gar nicht aufhören möchte zu regnen.
Und ein dickes DANKE möchte man/frau/ich loswerden - an alle Helfer von Feuerwehr oder THW, die unermüdlich im Einsatz sind - ihr seid SPITZE !!!
Ach ja - und die Hochwassertouristen finde ich einfach nur ....... denkt euch euren Teil ;-)
13. Januar 2011
12. Januar 2011
10. Januar 2011
Vorsätze
Jeder Schulanfang nach den Ferien ist für uns auch immer wieder der Neubeginn von Vorsätzen - vor allem Vorsätze vom Krümel und der Motte
.
Vorsätze die manchmal sehr schnell wieder vergessen werden, die manchmal schon am Mittag wieder vergessen sind. Vorsätze die der innere 'Schweinehund' gar zu gerne blockiert
Meine Vorsätze etwas 'cooler' zu reagieren, verständnissvoller, einfühlsamer sind auch oft schon nach wenigen Tagen in Vergessenheit geraten. Der Sog des Alltags reißt mich mit. Diesmal habe ich mir vorgenommen mich nicht vom grauen Alltag mitreißen zu lassen. Ich werde bunt denken und reagieren.
Ich glaube ich bin im Moment recht ausgeglichen was unser Dauerbrennerthema 'Schule' betrifft. Und ich glaube diese Ausgeglichenheit überträgt sich und schwappt auf die Kinder über. Ich hoffe ich kann diese Ausgeglichenheit noch sehr weit in das neue Jahr mitnehmen. Sie tut den Kindern gut, und mir auch....
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Vorsätze die manchmal sehr schnell wieder vergessen werden, die manchmal schon am Mittag wieder vergessen sind. Vorsätze die der innere 'Schweinehund' gar zu gerne blockiert
Meine Vorsätze etwas 'cooler' zu reagieren, verständnissvoller, einfühlsamer sind auch oft schon nach wenigen Tagen in Vergessenheit geraten. Der Sog des Alltags reißt mich mit. Diesmal habe ich mir vorgenommen mich nicht vom grauen Alltag mitreißen zu lassen. Ich werde bunt denken und reagieren.
Ich glaube ich bin im Moment recht ausgeglichen was unser Dauerbrennerthema 'Schule' betrifft. Und ich glaube diese Ausgeglichenheit überträgt sich und schwappt auf die Kinder über. Ich hoffe ich kann diese Ausgeglichenheit noch sehr weit in das neue Jahr mitnehmen. Sie tut den Kindern gut, und mir auch....
7. Januar 2011
Dreikönigstag
Eigentlich sollte alles ganz anders sein
aber dann kam es so:
Als ich um 7.00 Uhr mit Schlafaugen hinausschaute regnete es und es schien furchtbar glatt zu sein (was kein Wunder war, denn um 21.00 gestern am Abend zeigte das Thermometer noch - 9,5°C). Bevor ich die Motte (sie sollte heute als Sternsinger bzw. einer von 3 Königen unterwegs sein) weckte, klärte ich nochmal telefonisch ab, ob wir wirklich zur Kirche kommen sollten - wir sollten - also rein in die Kleider, Feuer anmachen und Motte wecken - und vor allem das Gesicht schwärzen.
Dann kam der abenteuerlichste Teil des Tages die Rutschpartie in die Kirche - wir sahen mehr Menschen auf dem Boden liegen (unter anderem ich auch) als stehend oder gehend.
Irgendwie machte mich das alles recht wütend - meine eigene Unvernunft das Kind bei dieser Glätte in die Kirche zu schicken, die Aussage des Pfarrers wir sehen nach der Kirche mal weiter - die ungeheizte Kirche - mein Mann weil er unbedingt den Krümel noch wecken musste und auch in die Kirche schickte (den hat es gleich dreimal auf den Hosenboden gesetzt) - unser indischer Pfarrer, der heute kaum den Ablauf des Gottesdienstes wusste und der einfach nicht, aber auch kein bisschen den Funke überspringen lassen konnte - er las einfach irgendeine alte Predigt ab - und der Rest war einfach unzusammenhängendes Gefasel.
Ich war einfach mit der ganzen Situation unzufrieden und nun kommen die Sternsinger am Sonntag (da muss ich aber arbeiten - muff) weil es einfach viel zu glatt war, um die Kinder von Haus zu Haus ziehen zu lassen.
Letztendlich wurde ich heute am Abend aber doch noch mit diesem Tag versöhnt ;-)
5. Januar 2011
Wichtiges und Unwichtiges aus 2010
Januar
Blogeröffnung - unsere liebe Piratenkatze Lilly verschwindet - Schnee, Schnee und nochmals Schnee - immer wieder Schulgedanken - schöne Tage mit lieben Freunden -
Februar
eingespannt im Faschingstreiben - immer wieder Schulgedanken - eröffnete Inlinersaison und dann doch immer wieder Schnee - Apassionata - Mottenleid, weil Reitprüfung versiebt - humpelnder Gatte, verursacht durch einen Gichtschub
März
Schnee, Schnee und nochmehr Schnee - tolles Konzert des großen Kindes mit Ron Williams - der Tod scheidet uns zweimal von vertrauten Menschen - das Leben zeigt sich in allen Facetten und wir freuen uns auf Ostern in Italien und verreisen Ende des Monats
April
wunderschöne, erholsame Tage in Italien - Geburtstag meines Mannes ebenfalls dort - große Aufforstaktion in unserem Wald - gewonnener Malwettbewerb der Motte - nervige Elternsprechtage und immer wieder Schulgedanken - und Eintauchen in die Sitten anderer Kulturkreise, wir waren zu einer Swadba eingeladen
Mai
Waldmeisterexperimente - die erste goldene Hochzeit des Jahres - immer wieder Schulgedanken - Gedanken um den Lauf der Dinge und Erziehungszweifel - ein großer Schrecken der dann doch noch glimpflich ausging und unglaublich tolles Wetter
Juni
Honig schleudern - erstes Reitturnier der Motte - Krümelzimmerrenovierung - zwei neue tierische Bewohner ziehen bei uns ein - ein tolles Sommerkonzert - eine ziemlich nervige Augenentzündung - Garten, Garten und nochmehr Garten
Juli
alles neu macht der Juli, jedenfalls unseren Balkon - Schulentscheidungen werden getroffen - es ist Sommer, Sommer, Sommer - waren die Kinder zu einem ganz tollen Freizeitwochenende - genießen wir laue Abende - macht sich Ferienstimmung breit - ging die Klimaanlage unseres Autos kaputt - und rechtzeitig zu den Ferien verschlechtert sich das Wetter - die Motte wurde 11
August
kaum ist der August eineinhalb Stunden alt, läuft uns ein Dachs ins Auto und vereitelt fast unsere Ferienpläne - verbringen wir mit lustig (im August fand ich es noch nicht sehr lustig) provisorisch verklebtem Auto ein paar traumhaft schöne Urlaubstage bei lieben Menschen an der Elbe - geht die Festplatte meines PCs kaputt und mit ihr ein paar unwiederbringliche Erinnerungen - trifft mich die Erkrankung einer lieben Freundin mitten ins Herz - regnet es die meiste Zeit (klar, es sind ja auch Ferien) - wird meine psychische Belastbarkeit auf die Probe gestellt, als ich von der Erkrankung eines weiteren Herzensmenschen erfahre - sind einfach nur Ferien
September
die Schule beginnt wieder, und alle Entscheidungen mit denen wir so lange kämpften schienen auf einmal richtig zu sein - eine Aktion die ihresgleichen suchte wurde ins Leben gerufen, und ein Mensch zu Tränen gerührt - ich nahm sie an mit dem Herzen und dem Verstand, die Begleitung auf dem letzten Weg - unser Auto wurde repariert, und ich fuhr kurz darauf wieder eine Macke hinein - eine wichtige Freundschaft zerbrach fast wegen eines dummen Missverständnisses - der Krümel wurde 14
Oktober
die goldene Hochzeit der Schwiegereltern prägte den Oktober - zwei große Feiern waren zu planen - ich bekam mein erstes eigenes, neues Handy - 40 war auch mal kurz ein Thema - meine Mutti nähte mir eine/meine Patchworkdecke und hinein viele liebe Gedanken - ein Kindheitstraum wurde mir erfüllt bzw. wird sich für mich erfüllen - die Erkenntnis, dass man sich Verwandte leider nicht aussuchen kann - hochkochende Emotionen und viel, viel neue Lebenserfahrung
November
manchmal tut es weh, das Begleiten - Schulgedanken und diesmal sehr positive - Geburtstage von lieben Menschen - ein Monat des Nachdenkens - ein nicht wahrgenommener Elternsprechtag und das gute Gefühl dabei - kreisende Gedanken
Dezember
gute und wertvolle Gespräche auf allen Ebenen - ein paar lustige Tage in Nürnberg bei meiner Schwester - Schnee, Schnee und nochmals Schnee - ein etwas anderes Elterngespräch, aber ein megatolles - besinnliche und lustige Weihnachten - Weihnachtfeiern - Weihnachtsferien - nur zwei Tage arbeiten müssen - Schulgedanken, aber positive - und ein bisschen Seelenschmerz weil die Endlichkeit so ins Bewusstsein dringt
Blogeröffnung - unsere liebe Piratenkatze Lilly verschwindet - Schnee, Schnee und nochmals Schnee - immer wieder Schulgedanken - schöne Tage mit lieben Freunden -
Februar
eingespannt im Faschingstreiben - immer wieder Schulgedanken - eröffnete Inlinersaison und dann doch immer wieder Schnee - Apassionata - Mottenleid, weil Reitprüfung versiebt - humpelnder Gatte, verursacht durch einen Gichtschub
März
Schnee, Schnee und nochmehr Schnee - tolles Konzert des großen Kindes mit Ron Williams - der Tod scheidet uns zweimal von vertrauten Menschen - das Leben zeigt sich in allen Facetten und wir freuen uns auf Ostern in Italien und verreisen Ende des Monats
April
wunderschöne, erholsame Tage in Italien - Geburtstag meines Mannes ebenfalls dort - große Aufforstaktion in unserem Wald - gewonnener Malwettbewerb der Motte - nervige Elternsprechtage und immer wieder Schulgedanken - und Eintauchen in die Sitten anderer Kulturkreise, wir waren zu einer Swadba eingeladen
Mai
Waldmeisterexperimente - die erste goldene Hochzeit des Jahres - immer wieder Schulgedanken - Gedanken um den Lauf der Dinge und Erziehungszweifel - ein großer Schrecken der dann doch noch glimpflich ausging und unglaublich tolles Wetter
Juni
Honig schleudern - erstes Reitturnier der Motte - Krümelzimmerrenovierung - zwei neue tierische Bewohner ziehen bei uns ein - ein tolles Sommerkonzert - eine ziemlich nervige Augenentzündung - Garten, Garten und nochmehr Garten
Juli
alles neu macht der Juli, jedenfalls unseren Balkon - Schulentscheidungen werden getroffen - es ist Sommer, Sommer, Sommer - waren die Kinder zu einem ganz tollen Freizeitwochenende - genießen wir laue Abende - macht sich Ferienstimmung breit - ging die Klimaanlage unseres Autos kaputt - und rechtzeitig zu den Ferien verschlechtert sich das Wetter - die Motte wurde 11
August
kaum ist der August eineinhalb Stunden alt, läuft uns ein Dachs ins Auto und vereitelt fast unsere Ferienpläne - verbringen wir mit lustig (im August fand ich es noch nicht sehr lustig) provisorisch verklebtem Auto ein paar traumhaft schöne Urlaubstage bei lieben Menschen an der Elbe - geht die Festplatte meines PCs kaputt und mit ihr ein paar unwiederbringliche Erinnerungen - trifft mich die Erkrankung einer lieben Freundin mitten ins Herz - regnet es die meiste Zeit (klar, es sind ja auch Ferien) - wird meine psychische Belastbarkeit auf die Probe gestellt, als ich von der Erkrankung eines weiteren Herzensmenschen erfahre - sind einfach nur Ferien
September
die Schule beginnt wieder, und alle Entscheidungen mit denen wir so lange kämpften schienen auf einmal richtig zu sein - eine Aktion die ihresgleichen suchte wurde ins Leben gerufen, und ein Mensch zu Tränen gerührt - ich nahm sie an mit dem Herzen und dem Verstand, die Begleitung auf dem letzten Weg - unser Auto wurde repariert, und ich fuhr kurz darauf wieder eine Macke hinein - eine wichtige Freundschaft zerbrach fast wegen eines dummen Missverständnisses - der Krümel wurde 14
Oktober
die goldene Hochzeit der Schwiegereltern prägte den Oktober - zwei große Feiern waren zu planen - ich bekam mein erstes eigenes, neues Handy - 40 war auch mal kurz ein Thema - meine Mutti nähte mir eine/meine Patchworkdecke und hinein viele liebe Gedanken - ein Kindheitstraum wurde mir erfüllt bzw. wird sich für mich erfüllen - die Erkenntnis, dass man sich Verwandte leider nicht aussuchen kann - hochkochende Emotionen und viel, viel neue Lebenserfahrung
November
manchmal tut es weh, das Begleiten - Schulgedanken und diesmal sehr positive - Geburtstage von lieben Menschen - ein Monat des Nachdenkens - ein nicht wahrgenommener Elternsprechtag und das gute Gefühl dabei - kreisende Gedanken
Dezember
gute und wertvolle Gespräche auf allen Ebenen - ein paar lustige Tage in Nürnberg bei meiner Schwester - Schnee, Schnee und nochmals Schnee - ein etwas anderes Elterngespräch, aber ein megatolles - besinnliche und lustige Weihnachten - Weihnachtfeiern - Weihnachtsferien - nur zwei Tage arbeiten müssen - Schulgedanken, aber positive - und ein bisschen Seelenschmerz weil die Endlichkeit so ins Bewusstsein dringt
30. Dezember 2010
Die 13 Monate - Der Dreizehnte Monat
Nun habe ich auch meine Monate vernachlässigt, sowohl in Bildern als auch in Herr Kästners Worten - aber den Dreizehnten möchte ich dennoch aufschreiben
Der Dreizehnte Monat
Wie säh er aus, wenn er sich wünschen ließe?
Schaltmonat wär? Vielleicht Elfember hieße?
Wem zwölf genügen, dem ist nicht zu helfen.
Wie säh er aus, der dreizehnte von zwölfen?
Der Frühling müßte blühn in holden Dolden.
Jasmin und Rosen hätten Sommerfest.
Und Äpfel hingen, mürb und rot und golden
im Herbstgeäst.
Die Tannen träten unter weißbeschneiten
Kroatenmützen aus dem Birkenhain
und kauften auf dem Markt der Jahreszeiten
Maiglöckchen ein.
Adam und Eva lägen in der Wiese
und liebten sich in ihrem Veilchenbett,
als ob sie niemand aus dem Paradiese
vertrieben hätt.
Das Korn wär gelb und blau wären die Trauben.
Wir träumten, und die Erde wär ein Traum.
Dreizehnter Monat, lass uns an dich glauben!
Die Zeit hat Raum.
Verzeih, dass wir so kühn sind,
dich zu schildern.
Der Schleier weht, dein Antlitz bleibt verhüllt.
Man macht, wir wissen's, aus zwölf alten Bildern
kein neues Bild.
Drum schaff dich selbst!
Aus unerhörten Tönen,
aus Farben, die kein Regenbogen zeigt.
Plündre den Schatz des ungeschehnen Schönen.
Du schweigst? Er schweigt
Es tickt die Zeit.
Das Jahr dreht sich im Kreise.
Und werden kann nur, was schon immer war.
Geduld, mein Herz. Im Kreise geht die Reise.
Und dem Dezember folgt der Januar.
Erich Kästner
gute Wünsche
Nach langer Abstinenz möchte ich nun allen die hier lesen einen guten Beschluss des alten Jahres wünschen, und einen wunderbaren Start ins Jahr 2011 - ich wollte und konnte einfach die letzten Monate nicht schreiben, zu viele Gedanken kreisten - zu viele Dinge in meinem Freundeskreis trafen mich mit voller Wucht, und stellten das virtuelle Leben hinten an.
Segen für ein neues Jahr
Mögest du
all den Worten
das Schweigen
singen hören
und in den
Nachrichten
Menschen begegnen
Mögest du in den
tausend Ansprüchen
deiner Tage
immer wissen
dass dies dein Tag ist
Mögest du
mit Zuversicht
einen Schritt
vor den anderen setzen
das Notwendige tun
im Wissen
dass du nicht alles
tun kannst
Mögest du dich
in Zeiten der Verwirrung
an die erinnern
die vor dir gingen
im Vertrauen
dass der richtige Weg
sich zeigt
manchmal unvermutet
oder an überraschenden Orten
Mögest Du jeden Tag
ein Lachen
ein gutes Wort
den Duft des Brotes
finden
Lichter in der Nacht
dazu manchmal den Mond
Mögest du weinen können
zur Zeit des Schmerzes
und jemanden haben
der dann an dich denkt
Möge jeder Deiner Tage
dein sein und
jeder deiner tiefen Träume
aufwachsen
und reifen für dich
'Christiane Faschon'
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