Die Schultasche meines Sohnes ist ein Gruselkabinett, dieser Umstand führte gestern unter anderem zu der verlassenen, überhitzten Pfanne. Nach der gefühlten millionsten Unterredung wie man eine solche packt, wie man Hefte ordentlich führt, das ein Datum am Rand eines Eintrages kein Luxus ist, sich in der Schlamperrolle gerne auch mehr Stifte wie zwei blaue Kugelschreiber befinden dürfen und sich Blätter nicht lose der Schultasche, sondern ruhig im passenden Ordner befinden können ........ kam heute morgen der nächste Schlag ins mütterliche Gesicht. "Mutti, könntest du noch schnell einen Zettel schreiben, das du die letzte Lateinschulaufgabe gesehen hast, ich habe sie verloren (er sagte wirklich verloren und nicht verschlampt !!!!!!)."
...nicht das ich die Schulaufgabe nicht gesehen hätte - aber das war schon vor den Weihnachtsferien - es ist zum Haare raufen.
In solchen Fällen zweifle ich oft an unserer Erziehung, und muss aufpassen, dass ich nicht schon am frühen Morgen zu einem keifenden, schimpfenden Monster werde.
Auch an die Trompete die der Herr Pubertist heute braucht, habe ich ihn stoisch, wie jeden Mittwoch erinnert!
.......nun atme ich tief durch und gönne mit eine weitere Tasse Kaffee
Jetzt mal ehrlich? Kennst Du einen ordentlichen Jungmenschen in der Pubertät? Ich nicht! Meine Beiden sind das Chaos in Person und man redet sich den Mund fusselig, braucht nen Kompass, um durch die Zimmer wieder zur Tür zu finden, es gibt eine deutliche "Sachenspur" durch das ganze Haus, Wäsche wegräumen - was bitte ist das denn? - manchmal ist es einfach zum Verzweifeln.
AntwortenLöschenUnd wenn ich dann meiner Mutter mein Leid klage, dann schmunzelt sie und sagt so komische Sachen wie: "Das wird schon, bei Dir wurde es ja auch besser!"
Also, von mir kann sie ja gar nicht reden! Da bin ich mir (ziemlich) sicher ;-))!
Was täten die Herrschaften nur ohne uns?
Allerliebste Grüße von Chaotenmutter zu Chaotenmutter!
Susanne
...jetzt entlockst Du mir ein Lächelen - ich denke auch gerade an die Worte meiner Mutter, die ungefähr so lauteten:"Ich wünsche Dir nichts Böses, nur später mal ein Kind wie Du eines bist" - ganz empört muss ich sie wohl gefragt haben, ob sie mir die Pest an den Hals wünschen wolle............das sorgt auch nach vielen Jahren immer noch für große Lacher auf beiden Seiten ;-)
AntwortenLöschenDanke für Deine lieben Grüße - ich freue mich unglaublich - ich war/bin ja noch sehr gespannt, was die Bloggerei bingen wird - bis jetzt fühle ich mich sehr wohl dabei, und das auch Dank der lieben Kommentare!