Gestern war er nun also, der gefürchtete Tag - ich muss gestehen meine Psyche spielte so sehr verrückt, dass der Morgen schon mit realem Bauchgrummeln anfing (mein Verstand sagt zwar, das müsse nicht so sein - aber welcher Körper hört schon immer auf den Verstand)
Das Motteneltengespräch übernahm dankenswerter Weise mein Mann - so konnte ich mich ganz auf den Marathon des Krümels konzentrieren.
Pünktlichst um 17.00 war ich in der Aula der Schule, mit der Liste der Krümellehrer in der Hand. Den Krümel hatte ich mitgenommen - zum einen um mir Gesellschaft beim Warten zu leisten - zum Andern wollte ich ihn in die Sprechstunden der Lehrer mitnehmen, die es erlaubten.
Chemie und Biologie war unser erstes Ziel, bei einer Lehrkraft - 2 Fächer auf einen Streich - gut ausgedacht, aber nachdem schon 18 Personen vor uns warteten.....lieber doch erstmal nicht.
Dann eben Deutsch - nur 4 Wartende vor uns, und eine nette Mutter eines Klassenkameraden als Gesprächspartnerin - dabei erfuhr ich dann auch von der Chemieschulaufgabe, die morgen geschrieben wird. Fazit: mittelmäßiger Schüler mit mit wechselndem Interesse - die nächste Zensur wird mündlich sein - ein Ausarbeitung über die Trümmerliteratur (für 13 Jährige sehr spannend)
Latein- nur 8 Elternteile, die vor uns warten (dabei erfahren das die Schulaufgabe vom Montag ein harter Brocken war - die schwerste des Jahres, weil Cäsar - aha - der Krümel hatte bislang ein gutes Gefühl - nun nicht mehr) - das Angstfach schlechthin - sehr netter Lehrer - sehr verständnisvoll - baut den Krümel auf - zeigt ihm auf was in ihm steckt - ich bin sehr angetan!
Wieder ein Versuch Chemie/ Biologie ................ die Warteschlange ist gewachsen und ich erkenne immer noch Wartende, die schon standen als ich das erste Mal schaute.
Mathematik - ich stelle mich als fünfte an - der Krümel neben mir wird immer bleicher - die Augen werden etwas wässrig - Gesprächsbedarf *seufz* - er hat also heute eine Matheschulaufgabe nachgeschrieben *nochmehrseufz* - ein Thema verstanden - eines nicht. Der Mathelehrer ist gleichzeitig der Klassenlehrer - nimmt den Krümel wie er ist - sieht eine deutliche Besserung auch der etwas chaotischen Arbeitsweise - schaut mal ganz schnell über die Schulaufgabe - so ganz schlecht schaut es nicht aus - versucht den Krümel zu ermutigen, den Kopf nicht in den Sand zu stecken.
Eigentlich mag ich jetzt nach Hause fahren!!!
Englisch - keine Eltern weit und breit zu sehen - super - dafür warte ich 15 Minuten vor verschlossener Türe - der Krümel wird wieder blass - mir schwant nichts Gutes - schnell wird noch eine 5 gebeichtet. Die Lehrerin schlägt uns ein Refresher - Kurs vor - zufällig ist noch ein Platz frei - der Krümel ist erleichtert - ihm fällt merklich ein Stein vom Herzen - er bekommt Struktur - er freut sich auf den Kurs, Busverbindung ist auch kein Problem - der Lehrer des Kurses bekannt und superstreng, aber der Krümel findet ihn gut. Ich finde die Situation gut gelöst.
Nun also doch Chemie und Bio - es sind nur noch 10 Leute vor uns ......... die nach mir ankommende Mutter entpuppt sich als Frau meines ehemaligen Klassenkameraden - nettes Gespräch - obwohl mir die Lust auf Gespräche schon fast vergangen ist. Ich weiß einmal mehr, dass ich ein total chaotisches, verschusseltes Kind habe - das wenig Arbeitsbereitschaft zeigt.
Ich möchte nur noch fliehen - aber Physik ist ja auch ein wichtiges Fach (ein Lieblingsfach des Krümels) - aber 15 Menschen vor mir - einfach zu viel - inzwischen ist es auch 19.30 - und ich beschließe zu gehen.
Wir nehmen den Seitenausgang - kommen am Sprechzimmer des Wirtschaft- und Recht Lehrers vorbei - ohne Warteschlangen - also beim Heimgehen diesen einen noch ......... hier erfahre ich, dass ich ein ganz tolles Kind habe, mit sehr großem Interesse am Unterricht - immer dabei - Mitarbeit klasse - sich verbessernd ............... spricht der von meinem Kind??? Offensichtlich, der Krümel ist ja dabei - Verwechslung ausgeschlossen.
"Mama - war das der schlimmste Elternsprechtag"
....am liebsten würde ich schreien 'NEIN - das war er nicht - es war einer der Besten!!!!'
Meine Nacht war kurz - wieder die Grübeleien - machen wir das Richtige - wie können wir ihn noch besser unterstützen - wieder das Wehren mit Händen und Füßen, wenn ich an ein Internat denke - sollten wir seiner Begabung doch gerechter werden - soll ich ihn doch mehr an die Hand nehmen ................. heute herrscht bei mir Chaos im Kopf .................kenne ich doch unser Kind mit seinen wunderschönen Seiten und auch den Fehlern, aber reicht das was ich ihm versuche zu geben - eine relativ unbeschwerte, glückliche Kindheit und Jugend zu haben - ihn zu einem gesellschaftsfähigen jungen Mann zu erziehen - oder werden wir ihm doch nicht gerecht?
29. April 2010
25. April 2010
SWADBA
Gestern waren mein Mann und ich zu einer SWADBA (Russische Hochzeit) eingeladen. Es war für uns ein Eintauchen in eine etwas andere Kultur - ein glückliches Feiern - gelebte Tradition - Freude .............. einfach ein wunderbares Erlebnis.
Wir wurden um 14.00 vom Brautpaar, das mit einer großen Strechlimousine vorfuhr begrüßt. Jeder Gast wurde persönlich vom Brautpaar begrüßt.

Ein Tamada führte die Hochzeitsgesellschaft und uns sicher stundenlang durch das 'Programm'
Es waren ca. 200 geladene Gäste, wir waren mit ca. 15 andern Gästen die Einzigen die kein Wort Russisch verstehen. Doch der Hochzeitsführer klärte dies im Vorfeld ab, und übersetzte uns größtenteils alles, oder führte sogar deutschsprachig durch den Abend. Wir fanden das unglaublich liebeswürdig.
Die Dekoration des Saales war wie sich kleine Mädchen eine Märchenhochzeit vorstellen. Alles war farblich aufeinander abgestimmt und für das Brautpaar sehr romantisch.
Wir haben unglaublich lecker gegessen - einige Leckereien kannten wir, andere wiederum lernten wir kennen. Alleine das 'Mittagessen' war für uns schon ein Erlebnis für sich. Getrunken wurde natürlich auch. Da bestätigten sich unsere 'Vorurteile' (das soll jetzt bitte nicht negativ behaftet klingen) Wodka in größeren Mengen - ein Anlass für das nächste Gläschen fand sich oft. Vor allem beim Gorko - wird während des ganzen Abends immer wieder ein Kuss vom Brautpaar gefordert.
Der Tamada machte seine Sache sehr gut, und so wussten wir auch das 'Zigeuner' den Brautschuh gestohlen hatten - und dieser nun durch Geldspenden ausgelöst werden musste. Einen ähnlichen Brauch, der des Brautschuhversteigerns kenne ich aus unserer Heimatgegend auch.
Ein kurzweiliger Nachmittag mit buntem Programm wartete auf uns. Gegen 19.00 durften wir dann wieder essen - leckerste Fischhäppchen vom Feinsten - russische Eier ................... und noch viel, viel mehr.
Getanzt haben wir auch - hier war ich ebenfalls unglaublich überrascht, denn traditionell kennt man wohl kein 'schnelles Zusammentanzen' wie z.B. Fox oder Walzer dergleichen.
Schnell war die Zeit bis um 22.00 vergangen und wir durften wieder essen - es gab Kaffee und Hochzeitstorte bzw. Kuchen ............. ich muss gestehen den Kaffee habe ich Süchtel sehnsüchtig erwartet - auf den Kuchen habe ich abgesehen vom Anstandstückchen mit meinem Mann, das uns der Bräutigam an den Tisch brachte verzichtet, ich war dem Platzen nahe.
Es wurde noch viel vorgeführt, gesungen, getanzt und gelacht..............die Brauteltern wurden vom Brautpaar geehrt, die Braut entschleiert ................und irgendwann nachdem der neue Tag schon angefangen hatte, fanden auch wir den Weg nach Hause.
Es war ein rundum gelungener Tag - wenn wir auch nicht alles verstanden (Frau Rebis hätte ich gerne an meiner Seite gehabt - so zum Erklären und Dolmetschen) - so verstanden wir uns doch alle blendend.
Wir wurden um 14.00 vom Brautpaar, das mit einer großen Strechlimousine vorfuhr begrüßt. Jeder Gast wurde persönlich vom Brautpaar begrüßt.

Ein Tamada führte die Hochzeitsgesellschaft und uns sicher stundenlang durch das 'Programm'
Es waren ca. 200 geladene Gäste, wir waren mit ca. 15 andern Gästen die Einzigen die kein Wort Russisch verstehen. Doch der Hochzeitsführer klärte dies im Vorfeld ab, und übersetzte uns größtenteils alles, oder führte sogar deutschsprachig durch den Abend. Wir fanden das unglaublich liebeswürdig.
Die Dekoration des Saales war wie sich kleine Mädchen eine Märchenhochzeit vorstellen. Alles war farblich aufeinander abgestimmt und für das Brautpaar sehr romantisch.
Wir haben unglaublich lecker gegessen - einige Leckereien kannten wir, andere wiederum lernten wir kennen. Alleine das 'Mittagessen' war für uns schon ein Erlebnis für sich. Getrunken wurde natürlich auch. Da bestätigten sich unsere 'Vorurteile' (das soll jetzt bitte nicht negativ behaftet klingen) Wodka in größeren Mengen - ein Anlass für das nächste Gläschen fand sich oft. Vor allem beim Gorko - wird während des ganzen Abends immer wieder ein Kuss vom Brautpaar gefordert.Der Tamada machte seine Sache sehr gut, und so wussten wir auch das 'Zigeuner' den Brautschuh gestohlen hatten - und dieser nun durch Geldspenden ausgelöst werden musste. Einen ähnlichen Brauch, der des Brautschuhversteigerns kenne ich aus unserer Heimatgegend auch.
Ein kurzweiliger Nachmittag mit buntem Programm wartete auf uns. Gegen 19.00 durften wir dann wieder essen - leckerste Fischhäppchen vom Feinsten - russische Eier ................... und noch viel, viel mehr.
Getanzt haben wir auch - hier war ich ebenfalls unglaublich überrascht, denn traditionell kennt man wohl kein 'schnelles Zusammentanzen' wie z.B. Fox oder Walzer dergleichen.
Schnell war die Zeit bis um 22.00 vergangen und wir durften wieder essen - es gab Kaffee und Hochzeitstorte bzw. Kuchen ............. ich muss gestehen den Kaffee habe ich Süchtel sehnsüchtig erwartet - auf den Kuchen habe ich abgesehen vom Anstandstückchen mit meinem Mann, das uns der Bräutigam an den Tisch brachte verzichtet, ich war dem Platzen nahe.
Es wurde noch viel vorgeführt, gesungen, getanzt und gelacht..............die Brauteltern wurden vom Brautpaar geehrt, die Braut entschleiert ................und irgendwann nachdem der neue Tag schon angefangen hatte, fanden auch wir den Weg nach Hause.
Es war ein rundum gelungener Tag - wenn wir auch nicht alles verstanden (Frau Rebis hätte ich gerne an meiner Seite gehabt - so zum Erklären und Dolmetschen) - so verstanden wir uns doch alle blendend.
22. April 2010
Elternsprechtag 1
Habe ich je geschrieben, welche Tage die grauseligsten im ganzen Jahr sind? Elternsprechtage(die Gänsehaut kommt schon beim alleinigen Schreiben des Wortes).
Es gibt ja verschiedene Systeme des Elternsprechtages - ich glaube ich habe auch schon recht viele Varianten durch.
Gehen wir von einem Elternsprechtag von 17.00 - 19.00 aus
Eltern von Kindern deren Anfangsbuchstaben des Familiennamens von A-L beginnt 17.00- 18.00 Uhr
Eltern von Kindern deren Anfangsbuchstaben des Familiennamens von M-Z beginnt 17.00- 18.00 Uhr
.....was bedeutet, dass ich immer in der zweiten Gruppe zu finden sein werde, und sich schon entsprechende 'Staus' gebildet haben werden, denn an die 5 Minuten Sprechzeit halten sich die wenigsten.
Sprechzeit von 17.00-19.00 Uhr
.....kann gut klappen oder nicht - entweder alle Eltern(meist Mütter) sitzen um 17.00(besser noch um 16.45 - da muss man nicht so lange warten ;-) ) in Reih und Glied vor dem Klassenzimmer und man hat das Pech als Zehnte zu kommen oder man kommt kurz vor Ende des Sprechtages. Wenn man Pech hat, kommen genau auf diesen Gedanken sieben andere Eltern - oder der Lehrer ist schon weg, weil eine halbe Stunde niemand kam und sowieso nur noch die Motteneltern fehlen
An weiterführenden Schulen gerne so gehandhabt -die Schüler schreiben die Eltern in Listen die vor den Klassenzimmern der entsprechenden Lehrer hängen ein.
.......erstens muss man das Kind unter Androhung von lebenslangem PC-Verbot dazu bewegen in den knappen Pausen den eigenen Namen bei der Lehrkraft wo Kind zuletzt so richtig schön gemurkst hat einzutragen, und dann auch noch einen Termin zu bekommen (ich habe mir sagen lassen, je älter man wird um so einfacher wird es unter richtigem Einsatz entsprechender Ellenbogentaktik einen der begehrten Plätze zu ergattern. Manchmal sind schwärmen die Kinder auch in aus um ihren und den Namen von 5 Klassenkameraden in entsprechende Liste einzutragen. Dabei kommen dann ganz nette Konstellationen heraus.
Mathe 17.20 Zimmer 308 - 3. Stock
Latein 17.25 Zimmer 003 - Keller
Physik 18.45 Zimmer 128 - 1. Stock
Deutsch 18.50 Musiksaal im Obergeschoss nur zu erreichen über die hintere Treppe am Kellerzugang.
Ansitzen - das heißt um 17.00 Uhr kommen, mit der Liste aller Lehrer die das Kind/dieKinder in irgendeinem Fach haben. Anschließend heiteres durchs Schulhaus rasen und überlegen ob man sich in die Schlange vor der Physiklehrerin einreiht (17 Personen) oder ob man zum Geschichtslehrer (1 Person vor mir, eine zwei im letzten Zeugnis) geht, den man eigentlich gar nicht auf der Liste hat, der aber so tolle kurze Wartezeiten hat. Fragen über Fragen
Nicht hingehen .............. als interessierte Eltern nimmt man dann natürlich die Sprechstunden der verschiedenen Lehrkräfte wahr. Das führt jedoch dazu das man im Laufe der Zeit von allen Seiten freundlich begrüßt wird (jaaaaa auch bei einer Schule mit knapp 800 Schülern), vom Hausmeister, von diversen Lehrern, vom Rektor ....ah die Frau Krümel und Motte ist wiedereinmal da (was hat der Krümel denn heute schon wieder ausgefressen hängt quasi unausgesprochen in der Luft).
Nicht hingehen - nicht am Elternsprechtag und auch sonst nicht - niemals - gar nicht - never ever ........und dann die Kinder irgendwann einige Jahre später mit erfolgreichem Schulabschluss als stolze Eltern in die Arme schließen - OK, das war jetzt die Wunschvariante - aber die hätte doch was!!!
Wenn jetzt an beiden Schulen, so wie es in der nächsten Woche bei uns sein wird gleichzeitig Elternsprechtag ist, dann wird es sehr chaotisch - aber ich werde berichten (vielleicht sollte ich noch schreiben, dass mein Mann eine noch viel größere Abneigung gegen Elternsprechtag hat, meist hat er ausgerechnet an diesen Tagen äußerst wichtige Termine um 17.00 - welch ein merkwürdiger Zufall )
Es gibt ja verschiedene Systeme des Elternsprechtages - ich glaube ich habe auch schon recht viele Varianten durch.
Gehen wir von einem Elternsprechtag von 17.00 - 19.00 aus
Variante 1:
Eltern von Kindern deren Anfangsbuchstaben des Familiennamens von A-L beginnt 17.00- 18.00 Uhr
Eltern von Kindern deren Anfangsbuchstaben des Familiennamens von M-Z beginnt 17.00- 18.00 Uhr
.....was bedeutet, dass ich immer in der zweiten Gruppe zu finden sein werde, und sich schon entsprechende 'Staus' gebildet haben werden, denn an die 5 Minuten Sprechzeit halten sich die wenigsten.
Variante 2:
Sprechzeit von 17.00-19.00 Uhr
.....kann gut klappen oder nicht - entweder alle Eltern(meist Mütter) sitzen um 17.00(besser noch um 16.45 - da muss man nicht so lange warten ;-) ) in Reih und Glied vor dem Klassenzimmer und man hat das Pech als Zehnte zu kommen oder man kommt kurz vor Ende des Sprechtages. Wenn man Pech hat, kommen genau auf diesen Gedanken sieben andere Eltern - oder der Lehrer ist schon weg, weil eine halbe Stunde niemand kam und sowieso nur noch die Motteneltern fehlen
Varinate 3:
An weiterführenden Schulen gerne so gehandhabt -die Schüler schreiben die Eltern in Listen die vor den Klassenzimmern der entsprechenden Lehrer hängen ein.
.......erstens muss man das Kind unter Androhung von lebenslangem PC-Verbot dazu bewegen in den knappen Pausen den eigenen Namen bei der Lehrkraft wo Kind zuletzt so richtig schön gemurkst hat einzutragen, und dann auch noch einen Termin zu bekommen (ich habe mir sagen lassen, je älter man wird um so einfacher wird es unter richtigem Einsatz entsprechender Ellenbogentaktik einen der begehrten Plätze zu ergattern. Manchmal sind schwärmen die Kinder auch in aus um ihren und den Namen von 5 Klassenkameraden in entsprechende Liste einzutragen. Dabei kommen dann ganz nette Konstellationen heraus.
Mathe 17.20 Zimmer 308 - 3. Stock
Latein 17.25 Zimmer 003 - Keller
Physik 18.45 Zimmer 128 - 1. Stock
Deutsch 18.50 Musiksaal im Obergeschoss nur zu erreichen über die hintere Treppe am Kellerzugang.
Variante 4:
Ansitzen - das heißt um 17.00 Uhr kommen, mit der Liste aller Lehrer die das Kind/dieKinder in irgendeinem Fach haben. Anschließend heiteres durchs Schulhaus rasen und überlegen ob man sich in die Schlange vor der Physiklehrerin einreiht (17 Personen) oder ob man zum Geschichtslehrer (1 Person vor mir, eine zwei im letzten Zeugnis) geht, den man eigentlich gar nicht auf der Liste hat, der aber so tolle kurze Wartezeiten hat. Fragen über Fragen
Variante 5
Nicht hingehen .............. als interessierte Eltern nimmt man dann natürlich die Sprechstunden der verschiedenen Lehrkräfte wahr. Das führt jedoch dazu das man im Laufe der Zeit von allen Seiten freundlich begrüßt wird (jaaaaa auch bei einer Schule mit knapp 800 Schülern), vom Hausmeister, von diversen Lehrern, vom Rektor ....ah die Frau Krümel und Motte ist wiedereinmal da (was hat der Krümel denn heute schon wieder ausgefressen hängt quasi unausgesprochen in der Luft).
Variante 6
Nicht hingehen - nicht am Elternsprechtag und auch sonst nicht - niemals - gar nicht - never ever ........und dann die Kinder irgendwann einige Jahre später mit erfolgreichem Schulabschluss als stolze Eltern in die Arme schließen - OK, das war jetzt die Wunschvariante - aber die hätte doch was!!!
Wenn jetzt an beiden Schulen, so wie es in der nächsten Woche bei uns sein wird gleichzeitig Elternsprechtag ist, dann wird es sehr chaotisch - aber ich werde berichten (vielleicht sollte ich noch schreiben, dass mein Mann eine noch viel größere Abneigung gegen Elternsprechtag hat, meist hat er ausgerechnet an diesen Tagen äußerst wichtige Termine um 17.00 - welch ein merkwürdiger Zufall )
21. April 2010
Mottenglück
Malwettbewerb 2009/2010 - 'Mach Dir ein Bild vom Klima
Hallo Motte,
herzlichen Glückwunsch!Du hast beim diesjährigen Jugendwettbewerb mitgemacht und dabei in Deiner Altersgruppe den 7. Platz belegt.
Zur Abschlussveranstaltung laden wir Dich, Deine Eltern und Geschwister herzlich ein.
Dieses Schreiben(etwas ausführlicher natürlich) brachte uns heute der Postbote. Bislang wurden die Preise immer in der Schule verteilt - ich glaube dieses Mal ist sie mit ihrem Bild ein bißchen weitergekommen. Es lässt das Mutterherz hüpfen, wenn man in so freudig strahlende Mottenaugen schaut.
Vielleicht sollte ich einmal anfangen alle ihre Bilder aufzubewahren, denn das ist der dritte von 4 Malwettbewerben, wo sie einen tollen Platz belegt.
20. April 2010
Freizeitspaß

Das Gartentrampolin steht wieder - und unglaublicherweise vertragen sich der Krümel und die Motte blendend - sie können stundenlang hüpfen und toben ohne sich anzugiften (leider ist das in letzter Zeit häufiger der Fall). Im Gegenteil sie üben Rücksicht. Ich hoffe das dieser Zustand noch recht lange anhält !!!
Mir macht es riesigen Spaß die Beiden zu beobachten.
16. April 2010
Der Wald

....ist nicht nur ein ausgefeiltes Ökosystem. Er ist uns von Nutzen - wir brauchen seine Bäume um uns zu wärmen - körperlich und seelisch.
Wälder sind unglaublich wichtig - wir brauchen sie um Kohlendioxid zu senken und Sauerstoff zu produzieren (Biologen mögen mir meine einfache Ausdrucksweise verzeihen)
Der Wald reinigt also die Luft und meiner Meinung auch die Seele. Diese kann man dort baumeln lassen - zur Ruhe finden.
Aber ich möchte hier nicht über den Wald philosophieren - ich möchte nur kurz anschneiden wie wichtig ich den Wald finde.
Ich finde wir alle sollten der Natur den Respekt zollen, soweit es in unserem Ermessen steht.
So werden wir morgen ganz respektvoll ein Stück im letzten Jahr ertauschten Waldes (das war eine Aktion ähnlich einer Flurbereinigung) aufforsten - was bedeutet, dass 1000 Pflanzen (sprich Bäumchen) gesetzt werden müssen. Wir werden uns nur an dem Wachstum erfreuen können (vom Ausgrasen und Einzäunen mag ich jetzt noch gar nicht schreiben) - den Nutzen in Form von Brenn- oder Bauholz werden erst unsere Kinder bzw. unsere Enkel haben.
Einerseits freuen wir uns darauf, dass es in unseren Möglichkeiten als Waldbesitzer steht, aktiv etwas für unsere Umwelt zu tun - andererseits ist das megaviel Arbeit. Ich bin mal gespannt wie viele Bäumchen morgen gesetzt werden können.
15. April 2010
Alle Jahre wieder...
nein hier ist keine Weihnachtsstimmung ausgebrochen - im Gegenteil!
Ich habe sicherlich ein paar graue Haare mehr auf dem Kopf - zu Berge stehen sie schon.
Alle Jahre wieder bedeutet - wiedereinmal hat sich der Krümel den Unterarm gebrochen (diesmal nur vielleicht gebrochen, kann man auf dem Röntgenbild noch nicht genau deuten). Dies passiert gerade zum vierten Mal in Folge. Eine Stauchungsfraktur ist nichts Schlimmes, aber er hätte wirklich darauf verzichten können!
Heute Morgen, gerade als ich so kurz vor dem Aufstehen noch ein wenig vor mich hinträumte, stand der Krümel mit betretenem Gesicht am Bett und sagte ganz zerknirscht "Mama, ich muss Dir was sagen". Ich gebe zu mir sind sofort solche Dinge wie Hausaufgaben vergessen zu machen, Mitteilung der Schule an uns Eltern, eine 5 oder 6 in Latein oder Nachsitzen eingefallen. Als er dann aber sagte, er glaube seinen Arm gebrochen zu haben fühlte ich mich wie eine Comic-Figur, die in die Steckdose fast. Mir standen die Haare zu Berge.
Diesmal ist es wenigstens wieder die linke Hand, und wenigstens nicht am ersten Ferientag (diese Konstellation gab es schon zwei Mal).
Nun trägt er erstmal eine Woche eine Gipsschiene und dann würde ich mir sehr wünschen, dass die zweite Röntgenaufnahme die Fraktur nicht bestätigt.
Ich habe sicherlich ein paar graue Haare mehr auf dem Kopf - zu Berge stehen sie schon.
Alle Jahre wieder bedeutet - wiedereinmal hat sich der Krümel den Unterarm gebrochen (diesmal nur vielleicht gebrochen, kann man auf dem Röntgenbild noch nicht genau deuten). Dies passiert gerade zum vierten Mal in Folge. Eine Stauchungsfraktur ist nichts Schlimmes, aber er hätte wirklich darauf verzichten können!
Heute Morgen, gerade als ich so kurz vor dem Aufstehen noch ein wenig vor mich hinträumte, stand der Krümel mit betretenem Gesicht am Bett und sagte ganz zerknirscht "Mama, ich muss Dir was sagen". Ich gebe zu mir sind sofort solche Dinge wie Hausaufgaben vergessen zu machen, Mitteilung der Schule an uns Eltern, eine 5 oder 6 in Latein oder Nachsitzen eingefallen. Als er dann aber sagte, er glaube seinen Arm gebrochen zu haben fühlte ich mich wie eine Comic-Figur, die in die Steckdose fast. Mir standen die Haare zu Berge.
Diesmal ist es wenigstens wieder die linke Hand, und wenigstens nicht am ersten Ferientag (diese Konstellation gab es schon zwei Mal).
Nun trägt er erstmal eine Woche eine Gipsschiene und dann würde ich mir sehr wünschen, dass die zweite Röntgenaufnahme die Fraktur nicht bestätigt.
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